Mönchaltorf gewährt Kredit für Wasserreservoir-Sanierung
Wie die Gemeinde Mönchaltorf mitteilt, wurde ein Investitionskredit von 75'000 Franken für die Sanierung des Wasserreservoirs Widenbüel genehmigt.

Für die Anpassung der Abgabestelle und die Ertüchtigung des Wasserreservoirs Widenbüel für die Trinkwasserversorgung in Notlagen genehmigte der Gemeinderat Mönchaltorf einen Investitionskredit von 75’000 Franken.
Die Ausführung des Projektes ist im Sommer oder Herbst 2023 geplant.
Im aktuell gültigen Konzept «Trinkwasserversorgung in Notlagen» (TWN) aus dem Jahr 2020 wird die Quellfassung Wüeriholz als Trinkwasser-Notversorgung aufgeführt.
Im Jahr 2022 wurde die Quelle nach den für die Notversorgung geltenden Hygieneregeln modernisiert.
Wasser muss zwischengespeichert werden
Mit den umgesetzten Anpassungen wurde die Wasserbeschaffung sichergestellt, jedoch blieb die Wasserverteilung beziehungsweise -abgabe noch ungeklärt.
Aktuell fliesst das Quellwasser über eine 1470 Meter lange Leitung in das Reservoir Widenbüel, wo es verworfen wird (in ein Biotop fliesst).
Im Konzept «Trinkwasserversorgung in Notlagen» wird mit einem Wasserangebot aus der Wüeriholz-Quelle von 43 Kubikmeter pro Tag gerechnet.
Damit dieses Wasser auch verfügbar bleibt (und zum Beispiel in der Nacht nicht einfach abfliesst), muss es zwischengespeichert werden.
Kammern können unabhängig voneinander betrieben werden
Das Reservoir Widenbüel besteht aus zwei Kammern à je circa 100 Kubikmeter Nutzvolumen.
Die beiden Kammern können unabhängig voneinander betrieben werden und verfügen jeweils über einen separaten Einstieg.
Die Kammern sind mit einer Überlaufleitung miteinander verbunden.
Für die Nutzung als Speicher und Abgabestelle für Trinkwasser in Notlagen ist lediglich eine Kammer erforderlich.
Diverse Ertüchtigungen sind notwendig
Die 100-jährige Bausubstanz ist noch in einem guten Zustand. Für die weitere Verwendung in der Trinkwasser-Notversorgung sind nun diverse Ertüchtigungen notwendig.






