Ab 1. Januar 2022 treten die Taxen 2022 der Heime Uster in Kraft. Dabei ist eine leichte Erhöhung der Hotellerietaxe bemerkbar.
Uster Kirche
Die Zürcher Stadt Uster. - pixabay

Der Stadtrat Uster hat die Taxen 2022 der Heime Uster genehmigt. Sie treten am 1. Januar 2022 in Kraft. Hauptsächlich steigt die Hotellerietaxe leicht. Die Heime Uster reagieren auf die steigenden Kosten, die auf externe, nicht beeinflussbare Faktoren zurückzuführen sind.

Die Kosten in verschiedenen Bereichen steigen

Dazu gehören unter anderem IT-Kosten, die im Zusammenhang mit dem Elektronischen Patientendossier EPD entstehen, steigende Energiekosten wegen eines neuen Fernwärme-Vertrages und wegen des Umstiegs auf Biogas im Pflegezentrum Dietenrain, dann auch der grössere Bedarf an Schutzmaterial wegen COVID-19. Und wegen der kantonalen Verpflichtung eine grössere Anzahl an Pflegepersonal auszubilden, entsteht den Heimen Uster auch mehr Aufwand.

Im neuen Jahr werden die Hotellerietaxen deshalb um fünf Franken pro Tag angehoben. Für die sehr grossen, neu angebotenen «Komfort»-Einzelzimmer, die grösser als 26 Quadratmeter sind, wird die Hotellerietaxe zusätzlich um zwei Franken erhöht. Der TV-Anschluss ist neu in der Hotellerietaxe integriert und wird nicht mehr separat berechnet.

Die steigenden Pflegekosten wirken sich auf die Gemeinde aus

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich veröffentlicht jährlich die sogenannten Normkosten der Pflege in den Heimen. Sie steigen gegenüber dem Vorjahr um 6,7 Prozent. Dies wirkt sich auf die Höhe der Beiträge der Gemeinden aus, nicht aber auf den Beitrag, den Bewohnende an die Pflegekosten zahlen.

Lediglich für Bewohnende mit Pflegestufe 1 (bis zu 20 Minuten Pflegebedarf pro Tag) verändert sich die Höhe ihres Beitrags an die Pflegekosten minim. Sie zahlen 70 Rappen pro Tag mehr.

Die angepasste Taxen liegen zur Einsichtnahme auf

Die Taxen und Taxordnung werden für die Einwohner von Uster ab 17. November 2021 während eines Monats öffentlich aufgelegt. Interessierte können nach Voranmeldung bei der Abteilung Gesundheit im Stadthaus Uster Einsicht in das Dokument nehmen. Es ist auch auf der Internetseite der Stadt aufgeschaltet.

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