Franken

170'000 Franken für neue Trinkwasserleitung

Der Gemeinderat Mönchaltorf genehmigt den Ersatz der rund 100-jährigen Trinkwasserleitung zwischen Hinderrüti und Lindenmatt zur Sicherung der Versorgung.

Die evangelisch-reformierte Kirche in Mönchaltorf.
Die evangelisch-reformierte Kirche in Mönchaltorf. - Nau.ch / Manuel Walser

Wie die Gemeinde Mönchaltorf bekannt gibt, bewilligte der Gemeinderat für den Ersatz der Trinkwasserleitung Hinderrüti–Lindenmatt (Hydrant 628 bis 194) einen Investitionskredit von 170'000 Franken (exklusive Mehrwertsteuer). Die Arbeiten starten voraussichtlich im Februar 2026 und werden bis im Herbst 2026 fertiggestellt.

Die Wasserversorgung des Gebiets «Lindhof-Wüeri» erfolgt einerseits durch die Grundwasserfassung Bertschikon und andererseits über eine Transportleitung vom Stufenpumpwerk im Reservoir Oberforspel.

Der Leitungsabschnitt zwischen Lindenmatt und Hinderrüti wurde vermutlich zwischen 1920 und 1940 mit Gussrohren DN 125 Millimeter erstellt und verläuft dem Terrain folgend im Wiesland.

Dringender Erneuerungsbedarf der Trinkwasserleitung

Im Jahr 2020 und erneut 2025 kam es zu Leitungsbrüchen. Aufgrund des Alters von rund 100 Jahren und des verwendeten Materials stellt dieser Leitungsabschnitt ein erhebliches Risiko für die Versorgungssicherheit des gesamten Gebiets «Lindhof-Wüeri» dar.

Obwohl der Leitungsquerschnitt hydraulisch auch künftig den Anforderungen genügt, besteht die Gefahr weiterer Leitungsbrüche mit längeren Versorgungsunterbrüchen. Gemäss dem Generellen Wasserversorgungsprojekt (GWP) aus dem Jahr 2018 ist der gesamte Leitungsabschnitt zwischen dem Reservoir Oberforspel und Hinderrüti bis ins Jahr 2030 zu ersetzen.

Zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit und zur Vermeidung weiterer Leitungsbrüche ist die Erneuerung des Leitungsabschnitts zwischen Lindenmatt und Hinderrüti notwendig.

Leitungsersatz und neue Trasseeführung

Der geplante Leitungsersatz umfasst rund 415 Meter Länge und schliesst bei der Lindenmatt nach der Strassenquerung an die bereits im Jahr 2023 erneuerte Gussleitung DN 125 Millimeter an. In Hinderrüti erfolgt der Anschluss an die bestehende Gussleitung aus dem Jahr 2009.

Die neue Trasseeführung verläuft wie bisher im Ackerland, circa fünf bis zehn Meter neben der bisherigen Leitung. Die bestehende Entleerung sowie der bestehende Hydrant Nr. 629 werden in Absprache mit der Wassergenossenschaft Gossau und Grüt ausser Betrieb genommen. Weitere technische Elemente sowie private Hausanschlüsse sind nicht erforderlich.

Die angefragten Drittwerke haben bis dato keinen Bedarf angemeldet. Gemäss GIS des Kantons Zürich befindet sich der Projektperimeter weder im Prüfperimeter für Bodenverschiebungen (PBV) noch im Kataster der belasteten Standorte (KbS) oder in einer archäologischen Zone.

Am oberen und unteren Ende des Projektperimeters bei der Lindenmatt und in Hinderrüti verlaufen historische Verkehrswege von lokaler Bedeutung. Der nördliche Teil der Trinkwasserleitung liegt im Gewässerschutzbereich Au. In Hinderrüti wird die Hochspannungsfreileitung der Axpo/SBB gequert.

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