Zollikofen warnt vor dem Japankäfer
Der Japankäfer breitet sich nördlich der Alpen aus und wurde in Bern und Köniz nachgewiesen. Zollikofen ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf.

Wie die Gemeinde Zollikofen mitteilt, kann der ursprünglich aus Ostasien stammende Japankäfer grosse Schäden an Pflanzen und in der Landwirtschaft verursachen. Die erwachsenen Käfer fressen Blätter, Blüten und Früchte verschiedenster Pflanzenarten.
Die im Boden lebenden Larven schwächen die Wurzeln. Nachdem er in der Schweiz erstmals 2017 im Tessin entdeckt wurde, breitet er sich mittlerweile zunehmend auch nördlich der Alpen aus. Diesen Sommer wurde er in der Stadt Bern und in Köniz nachgewiesen.
Mithilfe der Bevölkerung wichtig
Der Japankäfer ist etwa einen Zentimeter gross. Er hat einen metallisch grün glänzenden Kopf und Halsschild sowie braune Flügeldecken. Typisch sind fünf weisse Haarbüschel auf jeder Seite des Hinterleibs und zwei weitere am hinteren Ende des Körpers.
Wer einen verdächtigen Käfer entdeckt, wird gebeten, ihn möglichst einzufangen und mit einem Foto bei der kantonalen Fachstelle zu melden. So kann die weitere Ausbreitung frühzeitig erkannt und eingedämmt werden.
Auch im eigenen Garten lässt sich etwas gegen die Ausbreitung tun. Private Komposthaufen sollten abgedeckt werden, um eine versehentliche Verschleppung von Eiern und Larven mit frisch geschnittenem Grüngut zu verhindern. Die reguläre Grünabfuhr in Zollikofen kann weiterhin genutzt werden.










