UHC Thun kann auch das zweite Spiel gegen NLB-Team Thurgau nicht gewinnen. Mit 8:3 geht das Team unter und steht bereits jetzt unter Druck.
UHC Thun gegen Thurgau. (Symbolbild) - UHC Thun

Wie schon am Vortag gelang den Thunern auch am Sonntag, 27. März 2022, der Start in die Partie. Nicolas Ammann traf in der siebten Minute zum 1:0. Zwar drehten die Thurgauer das Spiel zwischenzeitlich, doch Reto Graber sorgte mit einem Unterzahltor dafür, dass es nach 20 Minuten 2:2 steht. Anschliessend wurde die Gangart ruppiger. Viele über dem Limit geführte Zweikämpfe führten zu einer regelrechten Strafenflut. Die Leidtragenden waren vor allem die Thuner.

Mittels Penalty gingen die Thurgauer mit 3:2 in Führung. Wenig später erzielten sie im Powerplay das 4:2. Und als wäre das nicht schon genug, schwächten sich die Thuner in der 35. Minute noch mehr. Jan Rehor sah die Rote Karte – vier Minuten Powerplay für Thurgau. Die Berner Oberländer überstanden die Unterzahl schadlos. Dann war Pause. Durchschnaufen und sich neu sammeln, war aus Sicht der Thuner angesagt.

Die Gäste entschieden die Partie

Doch die richtige Rezeptur, um die Thurgauer zu knacken, fand das Heimteam auch in der zweiten Pause nicht wirklich. Man war bemüht, rackerte. Aber die Ostschweizer hielten dicht und konnten in der 47. Minute auf 5:2 erhöhen. Nun waren die Thuner gezwungen, offensiver zu agieren. Das ging auf – Alexander Bühler brachte in der 49. Minute mit dem 3:5 neue Hoffnung in die MUR. Doch diese machten die Thurgauer nur gut drei Minuten später gleich wieder zunichte. Mit einem Doppelschlag in der 52. und 53. Minute entschieden die Gäste die Partie. Kurz vor Schluss fiel dann noch das Tor zum 8:3-Endstand.

Aus zwei Spiele sind zwei Niederlagen entstanden. Die Thuner stehen nach dem ersten Wochenende der Auf-/Abstiegsplayoffs bereits mächtig unter Druck. In Spiel drei am Mittwoch, 30. März 2022, in Weinfelden ist ein Sieg fast schon Pflicht.