Die Mission Ligaerhalt wird für die erste Mannschaft des UHC Thun immer schwieriger. Sie verliert auswärts Spiel Nummer drei gegen Floorball Thurgau mit 4:5.
UHC Thun gegen Floorball Thurgau.
Alexander Bühler (r.) mit vollem Einsatz für die Thuner. - UHC Thun

Im Gegensatz zu den ersten zwei Partien erwischten die Thurgauer den besseren Start ins wegweisende dritte Spiel gegen Floorball Thurgau. Bereits in den ersten Minuten wurden die Gäste aus dem Berner Oberland unter Druck gesetzt und mussten sich hauptsächlich mit Defensivarbeit auseinandersetzen. Die Ostschweizer belohnten ihre Überzeugung und Zielstrebigkeit mit einer Zwei-Tore-Führung.

Kaum hatten die Thuner durch Tobias Baumann den Anschlusstreffer erzielt, erhöhte Thurgau auf 3:1. Noch vor der Pause reagierte Nicolas Ammann und verkürzte für die Gäste. Wacher, mutiger und überzeugter kam der UHC Thun aus der Garderobe zurück. Vermehrt konnte das Spiel mit Ball kontrolliert werden und die Abschlüsse fanden den Weg aufs Tor. Der Ausgleich durch Dario Küenzi in der 23. Minute kam verdient.

Thuner belohnen sich nicht

Thun erspielte sich weiter Chancen, aber auch Thurgau war nadelstichartig weiterhin gefährlich. Zur Spielhälfte gelang den Ostschweizern der erneute Führungstreffer. Bemüht und mit viel Kampfwille gaben die Thuner anschliessend alles, um das Spiel doch noch zu ihren Gunsten zu drehen. Doch belohnt wurde dieses Vorhaben leider nicht. Diverse Bälle fanden den Weg aufs Tor, das Netz zappelte aber nie.

Sechs Minuten vor Schluss mussten die Berner Oberländer einen weiteren Dämpfer in Form eines Gegentors hinnehmen. Die Zeit drängte, nun mussten die Thuner. Erneut brachte Nicolas Ammann einen Hoffnungsschimmer in die eigenen Reihen zurück. Er verkürzte in der 57. Minute auf 5:4. Trotz vollem Einsatz misslangen die weiteren Abschlussversuche. Die Schlusssirene kam zu früh. Thun verliert auch das dritte Spiel der Serie. Auf der Mission Ligaerhalt heisst es nun: verlieren verboten.

Den ersten Matchball der Thurgauer gilt es am Samstag, 2. April 2022, um 19 Uhr zu Hause in der MUR abzuwehren. Bei einem Sieg der Thuner würde die Best-of-7-Serie dann einen Tag später in der Ostschweiz weitergehen.