Am 23. Oktober 2021 schlägt der UHC Thun Kloten und zieht ins Cup-Achtelfinale ein, am 24. Oktober 2021 verliert er das Meisterschaftspiel gegen Winterthur.
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UHC Thun zieht ins Cup-Achtelfinale 2021 ein - UHC Thun

Am Samstag im Cup-1/16-Final in Kloten sind die Thuner von Beginn weg auf der Höhe, nehmen das Spiel trotz Klassenunterschied nicht auf die leichte Schulter. Fabian Bach und Nicolas Ammann schiessen die Thuner zwei Mal in Führung.

Die Jets finden aber jeweils eine Antwort und so steht es nach 20 Minuten 2:2. Leistungsmässig wissen die Thuner zu überzeugen. Gemessen an den Spielanteilen und dem Chancenplus dürfte das Resultat allerdings nicht zufrieden stimmen.

Zumal die Jets in der 22. Minute auch noch mit 3:2 im Führung gehen. Dann drehen die Thuner aber auf, gleichen nur gerade drei Sekunden später aus und ziehen bis zur 36. Minute auf 6:3 davon. Nun lässt sich der bisher gelungene Auftritt auch im Resultat erkennen.

Thun zieht in einem umkämpften Spiel ins Achtelfinale ein

Statt allerdings den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, fühlen sich die Berner Oberländer wohl etwas zu sicher. Kloten verkürzt noch vor der zweiten Sirene per Penalty auf 6:4.

Und zu Beginn des letzten Drittels verschiebt sich das Momentum definitiv auf die Seite des Heimteams. Die Thuner werden nun in die Defensive gedrängt, können sich nur noch mit einzelnen Kontern befreien.

Es kommt, wie es kommen muss. Kloten erzielt das 6:5. Die Thuner kriegen die Kurve aber gerade noch, können wieder entscheidend zusetzen und stellen in der 56. Minute dank Timo Wiedmer den 2-Tore-Vorsprung wieder her.

14 Sekunden vor Schluss sorgt Fabian Bach mit seinem Hattrick-Treffer für die definitive Entscheidung und den 8:5-Sieg. Die Thuner stehen im Cup-Achtelfinal.

Thun nimmt das Hochgefühl in die Meisterschaftspartie mit

Das positive Gefühl des Siegs nimmt die erste Mannschaft am Sonntag in die Meisterschaftspartie gegen Rychenberg Winterthur gleich mit. Schon nach 58 Sekunden gehen die Thuner in Führung.

Die Mannschaften befinden sich anschliessend auf Augenhöhe. Jedoch legt das Heimteam eine bessere Chancenauswertung an den Tag. Auf den 1:1-Ausgleich folgt in der 11. Minute die erstmalige Führung und in der 14. Minute im Powerplay auch noch das 3:1.

Yannick Jost durchbricht in der 19. Minute die Winterthurer Tor-Serie und sorgt mit seinem ersten NLA-Tor für den so wichtigen Anschlusstreffer kurz vor der Pause.

Trotz starker Leistung mussten sich die Thuner geschlagen geben

Nach Wiederanpfiff kommt es für die Thuner noch besser. Remo Scheuner trifft akrobatisch einhändig zum 3:3. Dann prägen viele Zweikämpfe in Bandennähe sowie der Mittelzone das Spiel.

Ein zähes Ringen, in welchem die Thuner den Kürzeren ziehen. Wiederum im Powerplay trifft Winterthur zum 4:3 und erhöht vier Sekunden vor der Pause auf 5:3. Somit müssen die Thuner erneut einem zwei-Tore-Rückstand nachrennen. Das Team versucht alles, kämpft verbissen das Comeback erneut zu schaffen.

Doch leider fehlt im Abschluss die allerletzte Präzision. Dazu lädt die immer offensivere Spielart die Zürcher zum Kontern ein, was in der 58. Minute im 6:3 mündet. Das Anschlusstor von Nicolas Ammann fünf Sekunden vor Schluss zum 6:4-Endstand kommt zu spät.

Damit geht für die Thuner in der Meisterschaft das Warten auf die ersten Punkte weiter. Nächsten Samstag, 30. Oktober 2021, um 19 Uhr treffen die Berner Oberländer in der MUR auf das siebtplatzierte Chur.

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