Am 18. und 19. September 2021 öffnet Thun für die Bevölkerung die Türen des neuen Krematoriums. Besucher erhalten einen Einblick in und um das Krematorium.
Krematorium
Ein Krematorium. (Symbolbild) - Keystone

 Anlässlich des Tags des Friedhofs finden im Krematorium und auf dem Schorenfriedhof am kommenden Wochenende zwei Tage der offenen Tür statt. Auf einem Rundgang erhalten Interessierte spannende Einblicke und Informationen zu den Anlagen. 

Wie sieht das imposante neu erbaute Krematorium von innen aus? Wo startet die letzte Reise? Wie wird am Ort der Stille gearbeitet? Am 18. und 19. September 2021 von 10 bis 16 Uhr öffnet die Stadt Thun Türen, die der Öffentlichkeit sonst verschlossen bleiben.

Internationaler Tag des Friedhofs

Besucher erhalten einen Einblick in und um das neue Krematorium. Anlass bietet der internationale Tag des Friedhofs. Dieser wurde 2001 in Deutschland ins Leben gerufen und findet seit 2014 auch in der Schweiz grossen Anklang.

Ziel dieses Tages ist es, den Menschen den Friedhof als Ort der letzten Ruhe und des Abschiednehmens, aber auch als grüne Oase näherzubringen. Der Tag bietet die Möglichkeit, sich bewusster mit Leben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen.

In Thun erhalten Interessierte am Wochenende Informationen über die Geschichte sowie die verschiedenen Grabangebote und Dienstleistungen der Thuner Friedhöfe. An Infostellen auf dem Schorenfriedhof erfährt man Wissenswertes rund um die Thematik Friedhofunterhalt.

Einblicke in das neue Krematorium

Das neue Krematorium ist seit einem Jahr in Betrieb. Seither wurden circa 1'800 Kremationen durchgeführt. Der Neubau bietet Angehörigen einen pietätvollen Ort zum Abschiednehmen und ermöglicht einen optimalen Betrieb.

Die stimmungsvolle Eingangshalle lässt die Besammlung von Trauergästen in einem geeigneten Rahmen zu. Von da führt der Weg mit angebrachter Diskretion zu den einzelnen Aufbahrungszimmern. Für die Bestattungsunternehmen und die Mitarbeitenden der Stadt Thun sind die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert.

Moderne, digitale Anlagen ermöglichen einen optimalen Betriebsablauf und erleichtern die Durchführung der einzelnen Arbeitsschritte von der Anmeldung eines Todesfalles bis zur Kremation – immer unter Einbezug der nötigen Pietät und Menschlichkeit im Umgang mit den Angehörigen.

Zertifikatspflicht im Krematorium

Anlässlich der Tage der offenen Tür erhalten Interessierte auf einem individuellen Rundgang Einblicke in den Neubau und den Betrieb. Auch in Räumlichkeiten, die sich ausserhalb des öffentlichen Bereichs befinden, darf ein Blick geworfen werden.

Plakate und ein eigens erstellter Kurzfilm liefern ergänzende Informationen. Die Mitarbeitenden des Krematoriums beantworten zudem Fragen der Besucher. Gemäss den aktuellen Covid-19-Bestimmungen gilt im Krematorium eine Zertifikatspflicht.

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