Die Stadt Thun will die Eissportanlagen im Thuner Grabengut für rund 20 Mio. Franken sanieren. Nun liegen die Unterlagen zur neuen Überbauungsordnung bis am 7. Juni öffentlich auf.
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Für das 2018 aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt braucht es eine Überbauungsordnung mit geringfügiger Anpassung der Zone mit Planungspflicht, wie die Stadtbehörden am Mittwoch mitteilten. Voraussichtlich im kommenden Februar entscheiden die Stimmberechtigten über die Vorlage.

Im Mittelpunkt der Gesamtsanierung stehen die Einhausung des Haupteisfeldes, der komplette Ersatz und die Erweiterung der Sport-, Gastro- und Betriebsinfrastruktur sowie Attraktivierungsmassnahmen in der Umgebung.

Geplant ist eine Arena mit einer Zuschauerkapazität von 1500 Plätzen, die für einzelne Anlässe auf 1800 Plätze erweiterbar ist. Eine verglaste Eingangshalle soll das Gesicht des neuen Eissportzentrums werden.

Weiterhin gibt es im Grabengut auch ein Ausseneisfeld zum Schlittschuhlaufen unter freiem Himmel. Die Stadt möchte, dass die Eissportanlage bestmöglich durch die Schulen und den öffentlichen Eislauf genutzt werden kann. Die Thuner Kunsteisbahn ist auch Trainings- und Wettkampfstätte verschiedener Vereine. Dazu gehören etwa der EHC Thun oder der Eislaufclub Thun.

Nach der öffentlichen Planauflage befindet der Gemeinderat über die neue Überbauungsordnung. Danach werden die Unterlagen dem Kanton zur Genehmigung eingereicht. Voraussichtlich im Februar 2022 können sich die Stimmberechtigten zum Projekt äussern.

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