Interlaken aktualisiert Beschaffungsstandards
Die Gemeinde Interlaken setzt neue nachhaltige Beschaffungsstandards um, fördert lokale Produkte und achtet auf Umwelt, Gesundheit und soziale Kriterien.

Wie die Gemeinde Interlaken mitteilt, reduziert eine nachhaltige Beschaffung die Umweltbelastung, schont Ressourcen und verbessert Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz. Kommunale Verwaltungen können damit eine Vorbildfunktion übernehmen und die Entwicklung und Vermarktung nachhaltiger Produkte fördern.
Gemeinde aktualisiert nachhaltige Beschaffungsstandards
Der Gemeinderat hat die seit 2021 geltenden Beschaffungsstandards auf der Grundlage des Beschaffungsstandard 2021 der Energiestadt aktualisiert. Der Beschaffungsstandard ist ein praktisches Hilfsmittel zur Umsetzung einer nachhaltigen Beschaffung.
Er setzt Massstäbe oder verweist auf bestehende Beschaffungskriterien und Labels in den sechs Bereichen Papierprodukte, IT und Geräte, Innenbeleuchtung, Reinigung, Konsumgüter sowie Fahrzeuge.
Beispielsweise sollen der Anteil Recyclingpapiere auf mindestens 80 Prozent steigen, LED-Lampen mit der besten verfügbaren Energieetikette gewählt oder Reinigungsmittel mit einem ökologischen Label verwendet werden. Bei Lebensmitteln, Textilien, Blumen und anderen Konsumgütern oder Dienstleistungen achtet die Gemeinde auf ökologische und soziale Kriterien und Labels und kauft bevorzugt lokal ein.
Vor jeder Beschaffung ist grundsätzlich abzuklären, ob die Beschaffung tatsächlich nötig ist oder ob es Alternativen gibt. Bei der Beschaffung wird so gut wie möglich auf nachhaltige Kriterien geachtet. Nachdem die Produkte ihren Zweck erfüllt haben, müssen sie ökologisch entsorgt beziehungsweise rezykliert werden.










