Die Stadt Thun will Pflöcke zur Weiterentwicklung des Thuner Bahnhofquartiers einschlagen. Dazu wird ein für Thun neuartiges Planungsverfahren gestartet, das die Bevölkerung einbezieht.
Zug Thun
Ein Zug der BLS am Bahnhof Thun (Archivbild) - Keystone

Charrette nennt sich diese Planungsmethode, die im Wesentlichen das Ziel verfolgt, dass Planer, Unternehmer, Projektentwickler, Eigentümer, direkt Betroffene und Bürger gemeinsam über ein geplantes Vorhaben diskutieren und die Planung vorantreiben. Dies geschieht in der Regel in der Form ergebnisoffenen von Workshops.

In Thun werden drei Interdisziplinäre Teams gemeinsam mit den Interessengruppen kurz-, mittel- und langfristige Entwicklungsideen für das Bahnhofsquartier erarbeiten, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Dabei soll eine Gesamtbetrachtung von baulichen, verkehrlichen und gesellschaftlichen Themen entstehen.

Ziel ist es, für den Entwicklungsschwerpunkt Bahnhof Thun ein Konzept zu erarbeiten, das aufzeigt, was der Ort in Zukunft leisten soll. Die Stadt nennt dies ein «Leistbild».

Das Verfahren wird im Sommer 2022 mit einem Bericht und dem «Leistbild» abgeschlossen. Auf Basis der erarbeiteten Vorschläge wird dann die Grundlage für die nachgelagerten Planungen zusammengefasst.