Wie der UHC Tägerwilen mitteilt, verliert die erste Herrenmannschaft im Heimspiel gegen den HC Rychenberg II knapp mit 2:3.
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Unihockey (Symbolbild) - Zug United
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Zu Beginn startete Trainer Ruff mit zwei Linien, um Routine reinzubringen. Nach nicht einmal zwei Minuten konnte Daniel Wattinger auf einen Querpass von Ronny Lorenz aus spitzem Winkel zum 1:0 einnetzen.

So hatte man sich den Start ins Wochenende vorgestellt. Einige Minuten später unterstützte dann die dritte Linie das kräftezehrende Druckspiel der Seebuben.

Die Winterthurer hatten wenig Zeit für Entscheidungen beim Spielaufbau. Sie wählten das schnelle Konterspiel mit hohen Bällen als Gegenrezept.

Nach einer riskanten Defensivaktion konnte ein Rychenberger alleine aufs Tor ziehen und erwischte Seeholzer beim langen Pfosten.

Die Forderung des Coachs konnte nicht umgesetzt werden

Nach der ersten Pause sollten nun die Fehler bei der Überbrückung der Mittelzone abgeschaltet werden.

Leider konnte die Forderung des Coachs nicht erfolgreich umgesetzt werden und die Winterthurer kamen immer wieder zu brandheissen Chancen.

So war es dann ein hoher Ball, der nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte den Weg zu einem Rychenberger Stürmer fand.

Dieser konnte den springenden Ball nicht kontrollieren, aber traf ihn dann doch glücklich, wodurch er den Weg über Manuel Seeholzer hinweg ins Netz fand.

Die Winterthurer wurden belohnt

Bis zum Ende des zweiten Drittels durften sich die Tägerwiler bei ihrem Schlussmann bedanken, dass keine weiteren Gegentreffer akzeptiert werden mussten.

Für das letzte Drittel wurde wieder auf zwei Linien umgestellt, in Besetzung ähnlich wie zum Saisonstart.

Die Verantwortung lag jetzt in den Händen dieser Spieler. Vorne wurde wiederum früh viel Druck auf die Rychenberger ausgeübt, was oft zum Ballgewinn führte.

Leider waren es die Winterthurer, welche nach einem Notstopp-Foul durch Sandro Seiler mit dem ersten Powerplay der Partie belohnt wurden.

UHC Tägerwilen versuchte auszugleichen

Kurz vor Ende der zweiminütigen Strafe wurde das Überzahlspiel zum 1:3 verwertet.

Es dauerte bis zur 52. Minute, als Meinrad Schenk den gefährlich laufenden Marc Emmisberger lancierte.

Emmisberger tänzelte mit Schwung an einigen Gegnern in den Slot vorbei und konnte zum 2:3-Anschluss verkürzen. Der Glaube an den Sieg war weiterhin auf der Bank zu spüren.

Da bis zwei Minuten vor Schluss noch nicht ausgeglichen werden konnte, wurde im taktischen Time-out entschieden, den Torwart für einen sechsten Feldspieler auszuwechseln.

Nächster Gegner ist STV Berg

Es wurden einzelne Torchancen erspielt, aber leider wurden die Tägerwiler mit keinem weiteren Treffer belohnt.

Somit musste eine weitere knappe Niederlage akzeptiert werden.

Am 4. Februar 2023 um 14.30 Uhr steht das Derby gegen den STV Berg in der Sporthalle Oberseen in Winterthur als nächstes an.

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