Wie die Gemeinde Steffisburg berichtet, stehen im Veloverleihsystem der Stadt Thun und der Gemeinde Steffisburg neu 60 E-Bikes zur Verfügung.
Blick auf das Schloss Thun – Steffisburg.
Blick auf das Schloss Thun – Steffisburg. - nau.ch / Ueli Hiltpold
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In Thun, Steffisburg und Hilterfingen standen bisher 150 Fahrräder an 35 Standorten zur Verfügung. Und das Veloverleihsystem wächst stetig weiter. Ende 2021 stimmten die beiden Energiestädte Thun und Steffisburg dem Kauf von 60 E-Bikes zu. Die Energie Thun AG und die NetZulg AG unterstützten die Beschaffung mit einem grosszügigen Beitrag.

Nach einer mehrwöchigen Verzögerung aufgrund von Lieferengpässen sind die neuen E-Bikes jetzt da und stehen der Bevölkerung ab sofort zur Verfügung. Wie die Thuner Gemeinderätin Andrea de Meuron äussert, ist das E-Bike für bestimmte Strecken eine platzsparende und klimagerechtere Alternative zum Auto, darum freut sich die Stadt Thun, dass sie diese nun ihrer Bevölkerung und den Gästen anbieten kann. Damit haben sie künftig die Möglichkeit, auch längere und anstrengendere Strecken schnell, einfach, umweltfreundlich und mit einem grossen Fahrvergnügen zurückzulegen.

Wie sich Marcel Schenk, Vizegemeindepräsident von Steffisburg, äussert, gewinnt das Veloverleihsystem mit den E-Bikes auch für die Steffisburger noch an Attraktivität.

E-Bikes von Donkey Republic

Die Velos werden von Donkey Republic produziert und sind dank der spezifischen Ausrichtung auf ein Bikesharing robust und wartungsarm, gleichzeitig bieten sie einen hohen Fahrspass und -komfort. Die E-Bikes können wie gewohnt über die smarte App von Donkey Republic reserviert, ausgeliehen und wieder abgeschlossen werden.

Die Tarife für die Benutzung der E-Bikes sind etwas höher als jene der normalen Velos. So können die E-Bikes ab zwei Franken für kurze Fahrten ausgeliehen werden. Im Jahres- oder Monatsabo sind eine beschränkte Anzahl Kurzfahrten mit den E-Bikes jedoch inbegriffen.

Das Veloverleihsystem weitet sich aus

Gleichzeitig mit der Integration der E-Bikes in das Sharing Angebot vergrössert sich auch der Perimeter in die umliegenden Gemeinden. So stehen vorerst bis Ende November 2022 auch Stationen in den Gemeinden Oberhofen, Thierachern und Uetendorf zur Verfügung. Bereits seit dem Sommer 2022 befinden sich auch zwei Stationen in der Gemeinde Hilterfingen-Hünibach.

Die Erweiterung hat sich bewährt. Der Anschluss dieser Gemeinden wird in Zusammenarbeit mit dem Verein Smart Regio Thunersee koordiniert, der im Rahmen eines Projekts der Neuen Regionalpolitik (NRP) die Vision «Bikesharing Thunersee» verfolgt.

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