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Adliswil ZH: Erster Heimsieg seit acht Jahren – und gleich doppelt

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Region Adliswil,

Am 72. Shuttle Cup in Adliswil ZH haben die einheimischen Badmintonspieler das Mixed- und das Herrendoppel gewonnen. Es war der erste Heimsieg seit acht Jahren.

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Jorina Jann (Adliswil) und Liano Panza (Uzwil) scheiterten im Mixeddoppel erst im Halbfinal. - zVg

Wie seit vielen Jahren stellt der traditionelle Shuttle Cup in seiner 72igsten Auflage den Auftakt in die Saison der Elitebadmintonspieler dar, diesmal sogar als erstes Turnier der neu geschaffenen Elite-Serie SBES. Und die Adliswiler, angeführt von Spielertrainerin De Visch Eijbergen, zeigten, dass sie über den Sommer hart trainiert haben und standen im Mixed- und Herrendoppel zuoberst und noch zwei weitere Male auf dem Podest. Seit 8 Jahren gab es kein Sieg der Einheimischen mehr und schon gar nicht gleich in zwei Disziplinen. Eine herausragende Leistung der Adliswiler!

Hochklassige Adliswiler Duelle in den Halbfinals

Im Mixed- und Herrendoppel zeigten die Spieler des BCA hervorragende Leistungen und sowohl im Herren- als auch im Mixeddoppel standen sich jeweils zwei Paarungen im Halbfinale gegnüber. 44 Minuten dauerte das hart umkämpfte Mixed-Halbfinale in welchem sich die Topgesetzten Jorina Jann (Adliswil) und Liano Panza (Uzwil) mit Soraya De Visch Eijbergen und Felix Schütt (beide Adliswil) duellierten. Satz eins ging knapp an die Favoriten, doch De Visch Eijbergen/Schütt konnten nochmals zulegen und gewannen Durchgang zwei klar.

Der Entscheidungsdurchgang wogte hin und her und der Ausgang war lange unklar. Am Ende war es dann wohl die Erfahrung der überzeugend auftretenden Adliswiler Headcoach De Visch Eijbergen die den Ausschlag gab und welche die notwendige Ruhe hatte, um das hochklassige Spiel für sich zu entscheiden. Auch im Herrendoppel gab es ein Sihltaler Duell und auch da war es der Adliswiler Aufstiegsheld Schütt (mit seinem Partner Chanthakesone) der den Ur-Adliswiler Cunningham (mit Nils Harzenmoser) forderte.

Und auch dieses Spiel war äusserst ausgeglichen, der erste Druchgang ging mit 15:13 an Cunningham/Harzenmoser. Der zweite war ebenfalls ausgeglichen doch bei Schütt/ Chanthakesone schlichen sich am Spielende gleich vier Aufschlagfehler in Serie ein, was schlussendlich einer zu viel war.

Zwei Adliswiler Finals, zwei Siege und erneut Harzenmoser

Viel weniger umstritten als das Mixed-Halbfinale war die Finalpartie. Bereits in der Gruppenphase spielten De Visch Eijbergen/Schütt gegen Kenza Estopey/Cyril Hohl (Fribourg/Villarssur-Glane). Nach nur gerade 19 Minuten und einer überzeugenden Leistung durften die Sihltaler über den ersten Heimsieg seit Jahren jubeln.

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Soraya De Visch Eijbergen und Felix Schütt gewannen für Adliswil das Mixeddoppel. - zVg
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Ezra Cunningham vom BC Adliswil siegte im Herrendoppel. - zVg
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Adliswil ZH: Erster Heimsieg seit acht Jahren – und gleich doppelt. - zVg
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Adliswil ZH: Erster Heimsieg seit acht Jahren – und gleich doppelt. - zVg

Nach einem dramatischen Herrendoppelfinale zwischen den Gebrüdern Gerber und Cunningham/Harzenmoser

Für Harzenmoser war es bereits der vierte Titel im Sihltal, der Adliswiler Cunningham jubelte jedoch zum ersten Mal zu Hause.

Victoria Dübendorfer lässt sich den Titel nicht abnehmen

Vor einem Jahr gewann die junge Stadtzürcherin Victoria Dübendorfer zum ersten Mal den Shuttle Cup. Nach ihrem Halbfinalsieg gegen ihre jüngere Schwester stand der Titelverteidigung nur noch die Favoritin Ruhanda (Trogen) im Wege. Doch Dübendorfer liess sich den Titel nicht abnehmen, mit überzeugendem und engagiertem Auftritt siegte sie in zwei umstrittenen Sätzen dank einer abgeklärten Leistung.

Pierrehumbert und Geschwister Brand überzeugend

Auch wenn Maxime Pierrehumbert (Lausanne) zwei Mal und auch im Finale gegen Clubkollege Loris Dietrich über drei Sätze gehen musste, blieb er seiner Favoritenrolle gerecht und gewann zum zweiten Mal nach 2023 den Shuttle Cup.

Ohne Probleme und äusserst überzeugend spielten sich die Geschwister Noemi und Cloé Brand aus Yverdon ins Finale. Und auch dort sah alles nach einem klaren Sieg aus. Doch im Duell der Geschwister wollten sich Victoria und Julietta Dübendorfer nicht so einfach geschlagen geben und kämpften sich im zweiten Satz zurück ins Spiel.

Im dritten Durchgang behielten dann aber die Waadtländerinnen die Oberhand und gewannen das Turnier erneut souverän.

Finalspiele: Mixeddoppel: Soraya De Visch Eijbergen/Felix Schütt (Adliswil) s. Kenza Estopey/Cyril Hohl (Fribourg/Villarssur-Glane) 15:5 15:10 (19min) Damendoppel: Cloé Brand/Noémi Brand (Yverdon) s. Julietta Dübendorfer/Victoria Dübendorfer (Zürich) 15:8 13:15 15:8 (31 min) Herrendoppel: Ezra Cunningham/Nils Harzenmoser (Adliswil/Trogen) s.

Nicolas Geber/Robin Gerber (Gebenstorf/Lausanne) 12:15 15:6 15:10 (31min) Dameneinzel: Victoria Dübendorfer (Zürich) s. Azkya Ruhanda (Trogen) 15:12 15:13 (23 min) Herreneinzel: Maxime Pierrhumbert (Lausanne) s. Loris Dietrich (Lausanne) 13:15 15:12 15:11 (46 min)

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