Der UHC Pfannenstiel zeigte gegen Jona-Uznach Flames eine mutige und souveräne Darbietung und konnte sich mit einem souveränen 7:1-Auswärtssieg revanchieren.
Der UHC Pfannenstiel gegen die Jona-Uznach Flames - UHC Pfannenstiel Egg-Maur-Oetwil am See

Die Zürcher Oberländer starteten mit viel Ballbesitz ins Spiel und liessen das St.Galler Heimteam laufen. Das erste Mal Jubel brandete dann aber trotz allem beim Heimteam aus. Schneider düpierte zwei Pfanni-Verteidiger, liess Torhüter Weber eiskalt aussteigen und schob zum 1:0 fürs Heimteam ein. So war der Start von Pfanni definitiv nicht geplant.

Die Reaktion folgte postwendend

Nur 27 Sekunden später spielte Scharfenberger einen Querpass auf Nideröst, der mit einem einhändigen Backhandschuss zum Ausgleich traf. In der 8. Spielminute führte dann eine wunderschöne Kombination von Hottinger über Suter zu Luchsinger zur erstmaligen Gästeführung. Pfannenstiel hatte deutlich mehr vom ersten Drittel, was sich auch im Schussverhältnis von 17:7 widerspiegelte, doch Tore wollten trotz diversen Grosschancen unter anderem von Lopez, Luchsinger (traf nur den Pfosten), Bartenstein und Carigiet keine mehr fallen im ersten Spielabschnitt.

Trainer Werner war trotz dem minimalen Vorsprung grösstenteils zufrieden, mahnte aber seine Mannschaft konzentrierter aufzutreten und die Fehlerquote deutlich zu minimieren.

Die Pfannis starten in Überzahl ins zweite Drittel

Den Start ins zweite Drittel konnte Pfanni auf Grund einer Strafe gegen Liechti in Überzahl beginnen und dies wurde bereits nach 18 Sekunden eiskalt ausgenutzt. Suter liess mit seinem Direktschuss Tschopp im Flames-Gehäuse keine Abwehrchance. In der 25. Minute konnten die Gäste nach einem Foulspiel erneut mit einem Mann mehr auflaufen.

In diesem Powerplay passte nicht wirklich viel zusammen, dennoch war es erneut Nideröst, der nach der ersten zusammenhängenden Aktion auf 4:1 erhöhen konnte. Pfannenstiel kontrollierte nun das Spiel auf souveräne Art und Weise und liess nur noch wenig zu. In der 36. Minute konnte Nideröst mittels Drehschuss weiter auf 5:1 erhöhen. Dies war zugleich der Spielstand nach 40 Minuten.

Keine Gratis-Tore im letzten Drittel

Die Devise der Zürcher Oberländer lautete für das letzte Drittel dem Gegner keine Gratis-Tore zu schenken und sie so zurück ins Spiel zu bringen. Dies gelang recht gut. Zwar musste Torhüter Weber noch ein bis zwei gute Chancen abwehren, aber sonst wurden die St.Galler nicht mehr gefährlich. Pfanni seinerseits konnte in der 52. und der 57. Minute noch zweimal nachlegen.

Zuerst traf Forrer nach einem genialen Zuspiel von Luchsinger zum 6:1 und für den Schlusspunkt in der 57. Minute war Suter besorgt. Er schloss ein Zuspiel von Hottinger in den hohen Slot sehenswert ab. In der spätere Best Player Suter in Unterzahl gar noch zweimal einen weiteren Treffer auf dem Stock, aber es sollte schlussendlich bei ungefährdeten 7:1-Auswärtssieg bleiben.

Verteidiger Lopez, der sein zweites Spiel nach zwei Jahren Verletzungspause bestritt, meinte kurz und knackig «Unser mutiger Auftritt wurde belohnt. Wir haben hinten wenig zugelassen und vorne effizient agiert».

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