Das Derby zwischen dem UHC Pfannenstiel und Zürisee Unihockey endet mit einem klaren 8:3-Sieg für das Heimteam.
Der UHC Pfannenstiel im Derby gegen Zürisee Unihockey - UHC Pfannenstiel

Die Einheimischen starteten mit mehr Ballbesitz ins Spiel und kamen bereits in der 5. Minute zu ersten Grosschance von Moser, welche aber noch ungenutzt blieb. Gut eine Minute später machte es Pfanni besser. Luchsinger spielte wunderbar Kyburz frei, der von der Seite direkt zum 1:0 Führungstreffer abschloss.

In der Folge tat sich Pfanni schwer und konnte keine Intensität ins Spiel bringen, zeitweise wirkte es gar etwas lethargisch und war mit Sicherheit kein Augenschmaus für die über 100 Zuschauer. Zürisee verstand es aber auch ausgesprochen gut, dass Tempo aus dem Spiel zu nehmen. In der 12. Minute durften dann die Gäste gar das erste Mal jubeln. Hauswirth setzte sich in der Ecke gegen zwei Pfannis durch, zog vors Tor und schloss in die nahe obere Torecke zum 1:1 Ausgleichstreffer ab.

Pfannis Trainer fordert mehr von seinen Mannen

Das Duo Kyburz-Luchsinger hatte aber etwas gegen den Ausgleich und brachte das Heimteam sechs Minuten später wieder mit einem Tor in Führung. Dies war zugleich das Pausenresultat. Trainer Werner war alles andere als zufrieden mit dem Gezeigten und forderte von seinen Mannen mehr Engagement und Intensität. Die Forderungen wurden von Pfanni versucht umzusetzen, auch wenn definitiv nicht alles wie gewünscht klappte.

Etwas Sicherheit gab dann das 3:1 durch Bartenstein. Dieser fasste sich nach einem schönen Pass von Hafner ein Herz und zog aus der Distanz ab. In der 34. Minute hatte dann Forrer das leere Tor vor sich, doch der Ball versprang so unglücklich, dass dem Heimteam der Jubel im Hals stecken blieb. Wenig später hatte Pfanni die Möglichkeit im Powerplay aufzulaufen. Knapp 30 Sekunden brauchte die Überzahlformation, bis Hafner einen millimetergenauen Querpass auf Nideröst spielte, der direkt zum umjubelten 4:1 abschloss.

Mit dieser 3-Tore Führung startete das letzte Drittel

Pfanni wollte ruhig und clever spielen, doch es dauerte ganze 21 Sekunden ehe der gegnerische Spielertrainer Jucker einen fatalen Ballverlust ausnutzte und sehr präzise in die weite obere Torecke zum 4:2 Anschlusstreffer traf. Keine drei Minuten später war es Scharfenberger, der eine Freistossvariante mit Hafner zum 5:2 versenkte.

Ab der 54. Minute spielte Zürisee etwas physischer, was von dem Schiedsrichter-Duo nicht geduldet wurde, so wanderte zuerst Rüegg und dann Marti auf die Strafbank. 81 und 15 Sekunden dauerte die Überzahlsituation jeweils. Zuerst traf der spätere Best Player Hafner mit einem schnell ausgeführten Freistoss zum 6:2 und nur 33 Sekunden später liess sich Nideröst nach Querpass von Bartenstein als Torschütze des 7:2 feiern.

Für Pfanni gibt es kein Halten mehr

In der 56. Minute war erneut eine Strafe gegen Zürisee angezeigt. Diese 6-gegen-5-Überzahl nutzte Pfanni zum 8:2 durch Scharfenberger. Für den Schlusspunkt waren dann aber die Gäste mit einem abgelenkten Schuss von Hartmann verantwortlich. 8:3 lautete das Schlussresultat – klipp und klar letztendlich, doch definitiv einige Tore zu hoch, denn es war über weite Strecken ein enger Fight und Pfanni konnte selten sein gewünschtes Niveau abrufen. Das sah auch Stürmer Hafner so: «Wir haben nicht wahnsinnig gut gespielt, dafür sicher sehr leidenschaftlich. Schlussendlich haben wir den Match im Powerplay für uns entschieden».

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