Guarda GR: Modemarke Moncler plant Modeschau durch das Dorf
Die Gemeinde Scuol hat die Bevölkerung von Guarda GR über den geplanten Moncler-Event vom 6. Februar 2027 informiert. Lokale Betriebe sollen davon profitieren.

Am 22. September 2026 führte die Gemeinde Scuol einen Informationsanlass in Guarda durch, um die Bevölkerung über den geplanten Moncler Event vom 06. Februar 2027 zu informieren und einen offenen Austausch zu ermöglichen.
Zu Beginn des Abends begrüsste Tourismuskoordinator Dillon Rätz die Anwesenden und stellte die beteiligten Personen vor. Anwesend waren Mario Pitto von Moncler, Robert Lippmann und Lukas Müller von Guarda Turissem, Aita Caflisch als Vertretung der TESSVM sowie Gemeindevorstand Curdin Thomas.
Anschliessend wurde die Entstehung des Projekts erläutert. Die erste Anfrage für die Durchführung eines Moncler Events in Guarda erfolgte durch die internationale Modemarke an Guarda Turissem. Daraufhin wurden Vertreterinnen und Vertreter von Guarda Turissem, Pro Guarda, der TESSVM sowie der Gemeinde Scuol zu einer Präsentation eingeladen.
Nach der Vorstellung des Projekts waren sich die Beteiligten einig, dass ein solcher Anlass für Guarda und die Region eine grosse Chance darstellen kann. Aus diesem Grund wurde bei der Geschäftsleitung der Gemeinde ein Antrag gestellt, die Durchführung eines solchen Events zu prüfen.
Die Geschäftsleitung unterstützte die weitere Prüfung des Projekts und wünschte gleichzeitig, dass die Bevölkerung frühzeitig informiert und aktiv in den Prozess einbezogen wird. Aus diesem Grund wurde der Informationsanlass in Guarda organisiert.
Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte Mario Pitto das Konzept des geplanten Events. Vorgestellt wurden die geplante Route der Modeschau durch das Dorf, die Ankunftsbereiche für die Gäste, die vorgesehenen Infrastrukturen sowie der zeitliche Ablauf. Dabei wurde aufgezeigt, dass der Auf- und Abbau bewusst über einen längeren Zeitraum erfolgen soll, damit sich Bevölkerung, Betriebe und Veranstalter frühzeitig abstimmen können und der Anlass möglichst reibungslos umgesetzt werden kann.
Weiter wurde erläutert, dass die Gemeinde Scuol die Organisation aktiv begleitet und gemeinsam mit den Verantwortlichen von Moncler die notwendigen Abklärungen koordiniert. Zudem wurden erste Überlegungen zum Sicherheitskonzept vorgestellt. Dieses wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Einsatz- und Rettungsorganisationen erarbeitet, damit die Sicherheit von Bevölkerung, Gästen und Mitarbeitenden jederzeit gewährleistet werden kann.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden die Ziele und der Mehrwert des Projekts für Guarda und die Region aufgezeigt. Die Veranstalter legen grossen Wert darauf, lokale Unternehmen und Dienstleister einzubeziehen. Ein bedeutender Teil der Wertschöpfung soll direkt im Dorf und in der Region verbleiben.
Mitarbeitende und Partner des Events werden vor Ort untergebracht und verpflegt, wodurch lokale Betriebe profitieren können.
Darüber hinaus bietet der Anlass eine einmalige Gelegenheit, Guarda und das Unterengadin einem internationalen Publikum zu präsentieren. Die durch Moncler erstellten Bild-, Film- und Medieninhalte können langfristig für die touristische Vermarktung der Region genutzt werden. Mit eigenen Mitteln wäre eine vergleichbare internationale Reichweite kaum zu erzielen.
Besonders hervorgehoben wurde auch der Nachhaltigkeitsgedanke des Projekts. Moncler verfolgt das Ziel, möglichst viele Materialien und Dienstleistungen direkt aus der Region zu beziehen. Wo immer möglich sollen lokale Ressourcen genutzt werden, damit die Wertschöpfung vor Ort bleibt und Transportwege minimiert werden können.
Im Anschluss an die Präsentationen fand eine offene Fragerunde statt. Die Bevölkerung nutzte die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anliegen einzubringen. Die Diskussion verlief konstruktiv und zeigte ein grosses Interesse am Projekt.
Die eingebrachten Rückmeldungen wurden aufgenommen und werden in die weiteren Planungen einfliessen.
Die Gemeinde Scuol und die Projektverantwortlichen werden die Bevölkerung weiterhin regelmässig über den Stand der Arbeiten informieren. Es ist vorgesehen, bei Bedarf weitere Informationsveranstaltungen durchzuführen, damit Transparenz gewährleistet bleibt und die Bevölkerung aktiv in den Prozess eingebunden werden kann.
Die Gemeinde bedankt sich bei allen Teilnehmenden für das grosse Interesse, die konstruktiven Beiträge und den offenen Austausch.






