Wie die Gemeinde Widnau Bescheid gibt, schliesst die Steuerrechnung 2021 rund 630'000 Franken über dem Bud­get.
Gemeindehaus Widnau.
Gemeindehaus Widnau. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Die Steuerrechnung 2021 schliesst 2,2 Prozent oder rund 630'000 Franken über dem Bud­get von 29,4 Millionen Franken ab. Veranlagt wurden 2021 über alle Steuerarten insgesamt 30 Millionen Franken.

Bei den Steuern der Natürlichen Personen wurden die budgetierten 16,75 Millionen Franken um 4,8 Prozent oder um rund 806'000 Fran­ken übertroffen. Bei den Steuern der Juristischen Personen hingegen wurden die prognostizierten 5,25 Millionen Franken um rund 10 Prozent oder 514'000 Franken nicht erreicht.

Die grosse negative Differenz zum Budget resultiert aus einem einzigen, grösseren und komplexen Steuerfall. Ebenfalls nicht erreicht wurden die Vorgaben bei den Handänderungssteuern, die mit 86,22 Prozent einen Fehlbetrag von 151'600 Franken zum Budget aufweisen.

Eine «rekordverdächtige» Grundstückgewinnsteuern

Fast eine «Punktlandung» wurde hingegen bei den Grundsteuern erreicht (99,73 Prozent). Bei den Quellensteuern beträgt der Fehlbetrag zum Budget rund 108'000 Franken (95,71 Prozent). Die Grundstückgewinnsteuern liegen einen Drittel (33,74 Prozent) oder 489'000 Franken über dem Budget. Dies ist «rekordverdächtig».

Auch zeigt sich bei diesem Ergebnis, dass sich die Grundstücksgewinnsteuern und die Handänderungssteuern nicht unbedingt parallel zueinander bewegen.

Die Steuerausstände bei den Natürlichen Personen betragen per 31. Dezember 2021 bei den Gemeindesteuern rund 2,77 Millionen Franken oder 14,53 Prozent. Dabei sind die provisorischen Rechnungen inkludiert.

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