Bauarbeiten an der Wiesenrainbrücke beginnen Ende Februar
Die Wiesenrainbrücke ist über 100 Jahre alt und weist Korrosionsschäden auf. Ab dem 9. März werden Überbrückungsmassnahmen ausgeführt.

Die Wiesenrainbrücke verbindet seit über 100 Jahren die Gemeinden Widnau und Lustenau. Aufgrund ihres Alters und des baulichen Zustands ist sie aus Sicherheitsgründen seit 2024 nur eingeschränkt befahrbar.
Um diese wichtige Verbindung zu erhalten, starten die Gemeinde Widnau und das Land Vorarlberg voraussichtlich ab Montag, 23. Februar, mit den Vorbereitungsarbeiten und setzen ab dem 9. März Überbrückungsmassnahmen um.
Entlastungsarbeiten sichern Tragsicherheit
Wie die Gemeinde Widnau weiter schreibt, wird die erste Bauphase unter dem bis anhin bestehenden Betrieb der Ampelanlage ausgeführt. Ab Mitte März wird die Wiesenrainbrücke für bis zu zwei Monate gesperrt.
Der Rückbau schwerer Fahrbahnaufbauten entlastet die Brücke deutlich und sichert so die Tragsicherheit für die kommenden Jahre. Nach Abschluss dieser Entlastungssarbeiten ist die Brücke wieder zweispurig und ohne Einschränkungen nutzbar.
Parallel zu den Entlastungsarbeiten wird die umfassende Generalsanierung der denkmalgeschützten Brücke vorbereitet.
Gesamtsanierung ab 2030 geplant
Ab dem Jahr 2030 ist die Gesamtsanierung sowie eine Anhebung der Wiesenrainbrücke zur Anpassung an die Hochwasseranforderung des Rheins geplant. Diese Bauarbeiten an der Wiesenrainbrücke dauern voraussichtlich rund zwei Jahre.
Daher ist wichtig, dass dieser Zeitpunkt mit weiteren umliegenden Brücken- und Strassenbauvorhaben abgestimmt und koordiniert wird. Dies betrifft insbesondere Projekte der umliegenden Gemeinden, des Kantons St.Gallen sowie des Lands Vorarlberg.
Die neue Fuss- und Velobrücke zwischen Diepoldsau und Widnau steht – vorbehältlich der Kreditfreigabe und Baubewilligung – dann für den Langsamverkehr zur Verfügung.
Die Gemeinde Widnau und das Land Vorarlberg setzen sich dafür ein, die Einschränkungen im Zusammenhang mit den Überbrückungsmassnahmen an der Wiesenrainbrücke so gering wie möglich zu halten .










