St. Galler Rheintal: Asphalt aufbrechen – Verein übernimmt die Entsorgungskosten
Der Verein St. Galler Rheintal hilft Hausbesitzenden in zwölf Gemeinden beim Entsiegeln von Asphaltflächen. Beratung und Entsorgung sind kostenlos.

Unnötig versiegelte Flächen bringen gewichtige Nachteile mit sich: Sie heizen sich auf, Regenwasser fliesst ungenutzt ab, statt zu versickern und es kann zu Überschwemmungen kommen. Lebensräume für Pflanzen, Insekten und Vögel fehlen. Der Verein St. Galler Rheintal hat deshalb mit finanzieller Unterstützung der Mobiliar Genossenschaft eine Entsiegelungsaktion gestartet.
Ziel ist es, Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer zu motivieren, Asphalt und Beton zu ersetzen. Aus grauen Flächen sollen grüne, kühlende und artenreiche Lebensräume werden.
Jetzt mitmachen: Asphalt gegen Natur tauschen
Wer eine versiegelte Kleinfläche entsiegeln möchte – ob Parkplatz, Hinterhof oder Vorplatz – bekommt konkrete Unterstützung. Der Verein St. Galler Rheintal bietet eine kostenlose Beratung an und übernimmt die Entsorgungskosten der bestehenden versiegelten Fläche. Die «Asphaltknackerinnen» beraten über die verschiedenen Möglichkeiten und machen einfach umsetzbare Vorschläge zur Gestaltung nach der Entsiegelung, je nachdem wie eine Fläche anschliessend genutzt werden soll.
Sie unterstützen dabei, eine passende Gartenbaufirma aus der Region zu finden. Und zur Inspiration anderer Liegenschaftsbesitzenden werden die realisierten Projekte durch die «Asphaltknackerinnen» mit Bild und Text begleitet und dokumentiert.
Wer kann teilnehmen?
Teilnahmeberechtigt bei der Entsiegelungsaktion sind private Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer ebenso wie kleine Unternehmen mit maximal 20 Mitarbeitenden in allen zwölf Gemeinden des St. Galler Rheintals.
Angesprochen ist, wer eine befestigte Fläche hat, die sie entsiegeln wollen. Das kann beispielsweise ein Vor- oder Parkplatz sein, der nur selten genutzt wird, oder ein Gartenweg. Voraussetzung für die Unterstützung ist, dass die Fläche entsiegelt und danach begrünt wird.
Es ist aber durchaus möglich, dass diese Fläche weiterhin zum Beispiel als Parkplatz genutzt werden kann, sofern dies gewünscht wird.






