St. Gallen: Betrüger erbeuten 185'000 Franken – Bargeld in Taxi
Zwischen Dienstag und Mittwoch erbeuteten Betrüger 185'000 Franken durch eine Betrugsmasche, bei dem die Opfer Geld in einem Taxi deponieren sollen.

Zwischen Dienstag und Mittwoch ist es in der Stadt St.Gallen zu mehreren Betrugsfällen mit einer Schadensumme von 185'000 Franken gekommen.
Wie auch in vergangenen Betrugsfällen kontaktiert die Täterschaft die Geschädigten jeweils telefonisch und gibt sich als Bankmitarbeiterin oder Bankmitarbeiter aus.
Danach werden die Opfer dazu bewogen, hohe Summen Bargeld abzuheben und dieses zu sich nach Hause zu nehmen. Neu ist die Vorgehensweise, dass die Täterschaft anschliessend ein Taxi an die Adresse des Opfers bestellt oder das Opfer beauftragt, ein Taxi zu bestellen.
Das Opfer wird dann angewiesen, das Bargeld in einem unverdächtigen Behältnis, zum Beispiel einer Tasche, im Taxi zu deponieren. Die ahnungslosen Taxifahrer und -fahrerinnen werden danach angewiesen, an einer anderen Adresse diese Tasche abzuliefern.
Die Kantonspolizei mahnt zur Vorsicht
Auf diese Weise ist es in den vergangenen Tagen zu mehreren Betrugsfällen gekommen. In einem Fall wurden der Täterschaft 130'000 Franken, in einem zweiten Fall 40'000 Franken und in einem dritten Fall 15'000 Franken übergeben.
In den restlichen Fällen wurden die Kontaktierten misstrauisch oder sie wurden von ihrem Umfeld auf den Betrugsversuch aufmerksam gemacht.

Die Kantonspolizei St.Gallen mahnt zu erhöhter Vorsicht. Insbesondere auch Taxifahrer und -fahrerinnen werden gebeten, bei Transportfahrten von Gegenständen für ältere Personen besonders aufmerksam zu sein und verdächtige Feststellungen umgehend der Polizei zu melden.
Das ist beim Betrug zu beachten
Um nicht Opfer eines Betrugs zu werden, sind folgende Punkte zu beachten: Lassen Sie sich zu keinen Bargeldbezügen / Geldtransporten verleiten.
Geben Sie keine Passwörter, Zugangsdaten, Sicherheitscodes oder Kreditkartendaten bekannt. Beenden Sie verdächtige Telefonate sofort und melden sie sich auf 117 bei der Polizei.
Kontaktieren Sie Ihre Bank nur über offiziell bekannte Telefonnummern oder über die offiziellen Kontaktkanäle. Informieren Sie insbesondere ältere Personen in Ihrem Umfeld über diese Betrugsmasche.












