Falsche Polizisten erbeuten im Baselbiet Millionenvermögen

Esada Kunic
Esada Kunic

Liestal,

Im Baselbiet haben falsche Polizisten eine ältere Person um über 1 Million Franken gebracht. Die Kantonspolizei warnt eindringlich.

Telefonbetrug falsche polizisten
Im Baselbiet haben falsche Polizisten eine ältere Person um über 1 Million Franken gebracht. (Symbolbild) - keystone

Falsche Polizisten haben im Kanton Basel-Landschaft eine ältere Person um ihr Vermögen gebracht. Die Betrüger erbeuteten Vermögenswerte von über 1 Million Franken, wie «swissinfo.ch» berichtet.

Die Täter kontaktierten das Opfer telefonisch und gaben sich als Mitarbeitende der Polizei aus, wie die Kantonspolizei Basel-Landschaft mitteilt. Sie behaupteten, in der Nachbarschaft seien Einbrecher festgenommen worden und das Vermögen des Opfers sei in Gefahr.

Würdest du einer Person, die sich am Telefon als Polizist ausgibt, Wertgegenstände übergeben?

Mit dieser Behauptung hielten sie das Opfer über längere Zeit am Telefon fest. Schliesslich bewegten sie die Person dazu, Wertgegenstände aus einem Bankschliessfach zu holen.

Falsche Polizisten holen Beute ab

Eine unbekannte Person holte die Wertgegenstände später am Wohnort des Opfers ab. Auch sie gab sich als Teil der angeblichen Polizei aus, wie es im Communiqué heisst.

Der Fall zeige exemplarisch die Vorgehensweise der Täterschaft bei dieser Betrugsmasche, so die Kantonspolizei. Die Täter würden gezielt Druck aufbauen und eine akute Gefahrenlage vortäuschen.

Zudem bringen sie die Opfer dazu, Vermögenswerte an unbekannte Personen zu übergeben. Die Polizei Basel-Landschaft registriere derzeit wieder vermehrt solche Anrufe von falschen Polizisten, wie «OnlineReports» schreibt.

Polizei rät zu Vorsicht

Telefonbetrüger hätten es laut den Behörden besonders auf ältere Menschen abgesehen.

telefonbetrug falsche polizisten
Mit einer erfundenen Einbruchsgeschichte haben falsche Polizisten im Baselbiet eine ältere Person um ihr Vermögen gebracht. (Symbolbild) - keystone

Die echte Polizei fordere niemals telefonisch zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen auf.

Wer einen verdächtigen Anruf erhalte, solle sofort auflegen und die Polizei über die Notrufnummer kontaktieren. Zudem rät die Kantonspolizei, Familienangehörige oder Nachbarn über solche Betrugsversuche zu informieren.

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Kommentare

User #4146 (nicht angemeldet)

wie kommen die immer wieder an Menschen mit Vermögen ?? stecken da enge Personen oder etwa Bankangestellte mit drin ? es plaudert doch keiner herum wie viel er auf dem Konto hat. Aber eben, nix passiert denen !

User #1911 (nicht angemeldet)

Man wird jeden Tag gewarnt. Verstehen kann ich das nicht. Sorry

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