Am Donnerstag, 24. Juni 2021, haben sich verschiedene involvierte Personen zu einem Runden Tisch getroffen.
st.gallen
Stadt St.Gallen. - Community

Am 24. Juni 2021 fand ein Austausch am Runden Tisch statt. Es wurde die Lärm- und Abfallthematik rund um das Bermudadreieck diskutiert. Verschiedene Massnahmen sollen in den kommenden Wochen geprüft werden. Für das anstehende Wochenende werden erste zusätzliche Massnahmen getroffen.

In den vergangenen Wochen hat die Lärm- und Abfallthematik im Bermudadreieck stark zugenommen. Es gingen mehrere Reklamationen aus der Bevölkerung ein. Nun wurde die Situation mit Vertreterinnen und Vertretern von Anwohnenden, Liegenschaftsbesitzenden, dem Quartierverein, der Gassengesellschaft, Gastro-Betrieben sowie städtischen Dienststellen – Tiefbauamt, Entsorgung, Kinder Jugend Familie, Umwelt und Energie sowie Stadtpolizei St.Gallen – besprochen.

Ziel war, sich gegenseitig über die Situation und die rechtlichen Möglichkeiten zu informieren sowie sich über mögliche Lösungsansätze auszutauschen.

Schwierige Situation für alle

Das Bermudadreieck hat sich in den letzten Wochen zum Treffpunkt für Partygäste etabliert, wo mitunter mitgebrachter Alkohol konsumiert und Partys mit privaten Lautsprechern veranstaltet werden.

Der Lärm, der hinterlassene Dreck, das Urinieren an Hausfassaden sowie das rücksichtslose und aggressive Verhalten einiger Gäste ist für alle Anwesenden des Runden Tischs nicht tolerierbar. Anlässlich des Austauschs wurden mögliche Massnahmen, wie beispielsweise das Einführen eines Mehrwegbechersystems oder die Sperrung der Augustinergasse besprochen. Solche Massnahmen werden nun geprüft.

Massnahme für das kommende Wochenende

Die Massnahmen vom letzten Wochenende werden auch an diesem Freitag und Samstag fortgesetzt. Dazu gehören Präventionsplakate, Absperrgitter und zusätzliche Abfallbehältnisse. Die Stadtpolizei St.Gallen wird nach personellen Möglichkeiten ihre Präsenz nochmals verstärken. Zudem wird neu die Augustinergasse über das Wochenende gesperrt, um Lärmquellen für Anwohnende zu minimieren.

Eine Verlängerung der Öffnungszeit von Gastro-Betrieben wird für beanstandungsfreie Lokale grundsätzlich wieder bewilligt.

Situation laufend neu beurteilen

Die Situation wird weiterhin beobachtet, gerade auch wie sie sich in Bezug auf die weiteren CoronaÖffnungsschritte entwickelt. So ist es wichtig, die aktuellen Massnahmen fortlaufend zu beurteilen und wenn notwendig anzupassen. Nach den Sommerferien findet ein weiterer Runder Tisch statt.

Mehr zum Thema:

Energie Umwelt