In mehreren Region des Kantons St. Gallen ist der Maiswurzelbohrer entdeckt worden.
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Ein vom Maiswurzelbohrer betroffenes Maisfeld. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/KARL MATHIS

Eine Massnahme gegen den Schädling ist die Einschränkung des Maisanbaus im folgenden Jahr. Der Kanton hat nun die Einhaltung der Fruchtfolge für die betroffenen Gemeinden verfügt.

In den letzten beiden Jahren war bereits das Rheintal von diesem Schädling betroffen, wie der Kanton am Donnerstag, 15. September 2022, in einem Communiqué schrieb. Aufgrund seines grossen Schadenpotenzials müssten neu auch Bauern im Fürstenland sowie im Linthgebiet den Maisanbau einschränken.

Der Maiswurzelbohrer legt im Herbst seine Eier in bestehenden oder bereits abgeernteten Maisfeldern ab. Die Larven schlüpfen im nächsten Frühjahr bis Frühsommer und fressen die Wurzeln der Maispflanze. Da die Larve auf Mais angewiesen ist, lässt sich der Käfer durch einen Anbauunterbruch von einem Jahr effizient bekämpfen.

In 33 Gemeinden ist es 2023 verboten, auf Flächen Mais anzupflanzen, auf denen bereits 2022 Mais angebaut wurde. Bei 14 weiteren Gemeinden betrifft das Verbot die Gebiete, welche im Zehn-Kilometer-Radius um die Befallsherde liegen, wie es weiter hiess.

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