TSV St.Otmar feiert Auswärtssieg in Kriens
Mit dem 31:30-Erfolg in Kriens gelingt dem TSV St.Otmar der erste Auswärtssieg seit 2021. Der Rückstand auf Rang vier beträgt nun nur noch zwei Punkte.

Wie der der TSV St.Otmar mitteilt, hat das Team zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte eine Überraschung geschafft und auswärts gegen den HC Kriens-Luzern mit 31:30 gewonnen. Es ist der erste Auswärtssieg gegen das Team aus der Zentralschweiz seit fast fünf Jahren.
Es sind zwei unerwartete Punkte, die eine umso erfreulichere Wirkung haben – vor allem in der Gesamtbetrachtung aller Resultate. Weil GC Amicitia gegen Wacker Thun verlor, baut St.Otmar den Abstand auf den Trennstrich auf zehn Punkte aus.
Und weil der BSV Bern zuhause Pfadi Winterthur unterlag, beträgt der Rückstand auf den vierten Platz nur noch zwei Punkte. Die St.Galler haben sich dank dem Erfolg in Kriens im Mittelfeld der Tabelle gefestigt und sind nun voll im Rennen um einen guten Startplatz in den Playoffs.
Und die beiden nicht budgetierten Zähler im Auswärtsspiel in Kriens – übrigens die ersten seit dem 27. März 2021 – waren alles andere als gestohlen, sogar im Gegenteil. Es entwickelte sich von Beginn an eine umkämpfte Partie mit mehreren Führungswechseln, in der sich in der ersten Halbzeit kein Team absetzen konnte.
Björkman Myhr hält St.Otmar mit Glanzparaden auf Kurs
Im zweiten Durchgang erarbeiteten sich die St.Galler aber je länger je mehr Vorteile, vor allem dank einer bärenstarken Leistung von Torhüter Andreas Björkman Myhr, dem 15 Paraden gelangen.
Gelbschwarz führte mehrfach mit drei Toren Vorsprung: Beim 21:18, beim 26:23 und schliesslich auch beim 31:28. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht abzusehen, dass der Treffer von Miguel Alves sieben Minuten vor Schluss bereits das Game Winning Goal war.
Die St.Galler erzielten danach nämlich kein Tor mehr, kämpften den Erfolg aber umso leidenschaftlicher über die Ziellinie. Alleine in dieser Phase brauchte es vier Saves von Björkman Myhr; den letzten ganz kurz vor Schluss gegen den elffachen Krienser Torschützen Luca Sigrist, der seine EM-Form in die Meisterschaft mitnahm.
Breite Offensive trägt St.Galler Erfolg gegen Spitzenteam
Die St.Galler waren am Mittwochabend, 4. Februar 2026, aber eben gerade auch im Kollektiv stark. Sechs Spieler erzielten drei oder mehr Treffer; Emil Jessen und Alves waren mit fünf Toren die besten Schützen. St.Otmar beging weniger Fehler als das Heimteam, und St.Otmar gewann das Torhüterduell deutlich.
Dass die Gäste in den letzten Minuten den Sack nicht vorzeitig zumachten und noch einmal um den Erfolg zittern mussten, machte den süssen Sieg vor 1350 Fans fast noch ein bisschen umjubelter. Für Gelbschwarz war es in der laufenden Saison im dritten Aufeinandertreffen der zweite Erfolg gegen das Spitzenteam aus der Zentralschweiz.






