Last-Minute-Treffer bringt TSV St.Otmar Sieg in Zürich

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Stadt St. Gallen,

TSV St.Otmar beendet am 11. März 2026 seine Niederlagenserie und gewinnt bei GC Amicitia Zürich mit 25:24. Der Siegtreffer fällt in letzter Sekunde.

TSV St.Otmar St.Gallen
Der TSV St.Otmar St.Gallen ist ein polysportiver Verein in St.Gallen, Handball seine bekannteste Abteilung. - TSV St.Otmar St.Gallen/ Grafik Nau.ch

Wie der TSV St.Otmar schreibt, hat das Team nach zuletzt vier Niederlagen in Folge bei GC Amicitia Zürich mit 25:24 gewonnen. Der Siegtreffer von Emil Jessen fiel mit der Schlusssirene – zuvor hatten es die St.Galler noch einmal unnötig spannend gemacht. Viele Dinge gleichen sich im Lauf einer Saison aus. Zuletzt verlor St.Otmar in den Heimspielen gegen Wacker Thun und Pfadi Winterthur jeweils buchstäblich in letzter Sekunde auf bittere Weise.

Am Mittwochabend, 11. März 2026, kam das damals fehlende Glück zu den St.Gallern zurück. Allerdings hätte es die Mannschaft von Trainer Michael Suter gar nicht erst so weit kommen lassen dürfen. Gelbschwarz führte in einer eher torarmen Partie mit stabilen Verteidigungen weniger als zwei Minuten vor Schluss mit 24:21 – und beging dann in der allgemeinen Hektik gegen die offene Manndeckung des Heimteams zwei ärgerliche Fehler, die GC Amicitia tatsächlich zurück in die Partie brachten.

Flurin Platz glich die Begegnung für das Heimteam sieben Sekunden vor dem Ende zum 24:24 aus. Die Gäste reagierten aber schnell, und Emil Jessen traf aus dem Anspielkreis ins leere Zürcher Tor. Der Jubel tat aus St.Galler Sicht gut, der Sieg war ohne jeden Zweifel verdient.

Allerdings hätte St.Otmar den Sack deutlich früher zumachen müssen, schon vor der Schlussphase. Die Mannschaft von Michael Suter spielte eine gute und strukturierte erste Halbzeit und beging wenig Fehler.Sie liess aber ein halbes Dutzend freie, teils schön herausgespielte Chancen liegen. GC Amicitia Zürich blieb so immer in Schlagdistanz; zur Pause stand es darum «nur» 13:11.

St.Otmar lässt Chance zur Vorentscheidung liegen

Und es wurde nicht einfacher: Nach dem Seitenwechsel verloren die St.Galler kurzzeitig die Kontrolle über die Partie. Die Stadtzürcher verzeichneten fast 25 Minuten lang keinen Turnover mehr und gingen nach einer Dreiviertelstunde mit 20:18 in Führung. Nach einem Time-out kam St.Otmar aber wieder zurück.

Mit dem einmal mehr starken Andreas Björkman Myhr (15 Paraden) als Basis erarbeiteten sich die Gäste wieder das Spieldiktat und schafften ihrerseits die Wende zum 24:21. Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit und Effizienz hätte Gelbschwarz den Match aber zu jenem Zeitpunkt längst entscheiden – und sich damit die nervenaufreibende Schlussphase ersparen können.

Neben Keeper Björkman Myhr ragte auch Alexander Möller (fünf Tore) aus dem Kollektiv heraus; vor allem in der entscheidenden Phase im zweiten Durchgang. Wie wichtig der letztlich aber trotz allem verdiente Siegtreffer in letzter Sekunde war, zeigte sich beim Blick ins Matchcenter: Der RTV Basel hat das Auswärtsspiel in Thun überraschend mit 38:36 gewonnen.

Die Basler bleiben in der Tabelle damit weiterhin nur einen Punkt hinter den St.Gallern, bei sogar noch einer ausgetragenen Partie weniger. Das Rennen um den sechsten Platz ist in vollem Gang. Und beim nächsten Match St.Otmars am 25. März 2026 in Stäfa heisst es erneut: Ausrutschen verboten.

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