Kares Ja für Zigaretten- und Vape-Verbot auf Spielplätzen

Auf den 128 öffentlichen Spielplätzen in St.Gallen gilt künftig ein Rauchverbot. Die Stimmberechtigten haben die Initiative am Sonntag deutlich angenommen.

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Ein Mann hält auf einem Spielplatz eine Zigarette in der Hand. Foto: - dpa

Wie die Stadt St.Gallen informiert, haben am Sonntag, 14. Juni 2026, die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen die Initiative «Rauchverbot auf städtischen Spielplätzen» angenommen. Die Vorlage wurde mit 71,3 Prozent Ja-Stimmen angenommen.

Die Stimmbeteiligung lag bei 57,3 Prozent. Mit der Annahme wird das Polizeireglement der Stadt St.Gallen um einen neuen Artikel ergänzt. Dieser verbietet auf städtischen Spielplätzen das Rauchen von Tabakprodukten, die Verwendung von elektronischen Zigaretten und Tabakprodukten zum Erhitzen.

Die Initiative ist als ausgearbeiteter Entwurf formuliert. Die Bestimmung wird nun ins Polizeireglement aufgenommen.

Klare Zustimmung an der Urne

Die Stadt St.Gallen verfügt über 128 öffentliche Spielplätze. Sie werden von der Stadt geplant, gebaut und unterhalten. Zum Unterhalt gehört auch die regelmässige Entsorgung von weggeworfenen Zigarettenstummeln.

Der Stadtrat hatte beim Stadtparlament beantragt, die Initiative anzunehmen. Das Stadtparlament lehnte die Vorlage hingegen ab. In der Folge formierte sich ein Initiativkomitee, welches die Vorlage vors Volk brachte.

Nach der Annahme der Initiative durch die städtische Stimmbevölkerung bereiten die zuständigen Stellen nun die Umsetzung der neuen Bestimmung vor.

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