Die Arbeitslosenzahlen sind in der Ostschweiz im Dezember mehrheitlich leicht angestiegen. Die Ausnahme bildet Graubünden, mit einer Abnahme aus saisonalen Gründen. Im Vergleich zum Vorjahr liegen die Arbeitslosenzahlen überall deutlich tiefer.
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Eine Empfangsmitarbeiterin holt ein Dokument aus einer Schublade heraus, aufgenommen im Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum RAV in Thun BE. - Keystone

Der Kanton St. Gallen verzeichnete Ende Dezember 5895 Arbeitslose, 402 mehr als im Vormonat, wie aus den neusten Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) vom Freitag hervorgeht. Die Quote stieg um 0,1 auf 2,1 Prozent.

Gleicher Trend im Thurgau: 3531 (+228) Personen waren ohne Job gemeldet, bei einer Arbeitslosenquote von 2,3 (+0,2) Prozent. In Appenzell Ausserrhoden waren 445 (+13) Menschen arbeitslos, das waren unverändert 1,4 Prozent. Im Kanton Glarus gab es 9 Stellensuchende mehr; dass entspricht einer Zunahme von 0,1 Prozent auf eine Quote von 1,7 Prozent.

Graubünden meldet am Anfang der Tourismus-Wintersaison 1489 Arbeitslose, das sind 105 weniger als noch im November. Die Quote fiel dadurch um 0,1 auf 1,3 Prozent. Appenzell Innerrhoden vermeldete unverändert 58 Arbeitslose, bei einer gleichbleibend tiefen Quote von 0,6 Prozent.

Im Vergleich zum ebenfalls von der Corona-Pandemie betroffenen Vorjahresmonat Dezember 2020 liegen die Arbeitslosenzahlen deutlich tiefer: Im Kanton St. Gallen, in Glarus und Appenzell Ausserrhoden um 0,7 Prozent, in Graubünden um 0,6 Prozent, im Thurgau um 0,5 Prozent und in Appenzell Innerrhoden um 0,3 Prozent.

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