Am Freitagnachmittag ist es auf der A8 im Leissigentunnel zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Fahrzeug der Armee gekommen.
Polizist Kanton Bern
Polizist Kanton Bern - Keystone

 Eine Autolenkerin verstarb trotz Reanimationsversuchen noch auf der Unfallstelle. Ein Angehöriger der Armee wurde schwer verletzt. Zum Unfall sind Ermittlungen aufgenommen worden.

Am Freitag, 25. Juni 2021, ging um zirka 13.50 Uhr die Meldung bei der Kantonspolizei Bern ein, dass sich auf der A8 im Leissigentunnel ein Unfall mit mehreren Autos ereignet habe und es mehrere verletzte Personen gebe.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr eine Autolenkerin auf der A8 von Interlaken herkommend in Richtung Spiez, während ein Angehöriger der Armee mit einem zivilen Militärfahrzeug in entgegengesetzte Richtung fuhr. Im Leissigentunnel kam es aus noch zu klärenden Gründen zur frontalen Kollision zwischen den beiden Autos.

Identität der Verstorbenen noch nicht bekannt

Die Autolenkerin wurde dabei so schwer verletzt, dass sie trotz sofortiger Reanimation, zunächst durch weitere Verkehrsteilnehmende und später durch die aufgebotenen Rettungskräfte, noch auf der Unfallstelle verstarb. Zur Identität der Verstorbenen bestehen konkrete Hinweise, die formelle Identifikation ist noch ausstehend.

Der 63-jährige Armeeangehörige wurde schwer verletzt. Er war im Fahrzeug eingeklemmt, musste aus diesem geborgen werden und wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Nebst der Kantonspolizei Bern standen die Militärpolizei, die Feuerwehr Bödeli, mehrere Ambulanzteams und die Rega im Einsatz.

Der Leissigentunnel musste für die Dauer der Unfall- und Bergungsarbeiten bis in den Abend hinein gesperrt werden. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurden durch die Kantonspolizei Bern Ermittlungen unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland aufgenommen.

 

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