Kanton Solothurn: 100'000 Franken für zehn Hilfsprojekte im Ausland

Der Kanton Solothurn unterstützt zehn Projekte der Entwicklungszusammenarbeit mit 100'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds – von Senegal bis zur Mongolei.

Kanton Solothurn
Kanton Solothurn: 100'000 Franken für zehn Hilfsprojekte im Ausland (Symbolbild) - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Der Regierungsrat hat die Beiträge an Projekte der Entwicklungszusammenarbeit für das Jahr 2026 beschlossen. Insgesamt 100’000 Franken gehen an gemeinnützige Organisationen mit Sitz in der Schweiz. Damit werden zehn Projekte in verschiedenen Ländern unterstützt.

Der Regierungsrat hat Unterstützungsbeiträge an zehn Projekte der Entwicklungszusammenarbeit gesprochen. Unterstützt werden Projekte in Benin, Burkina-Faso, Griechenland, Haiti, Kenia, Kolumbien, Madagaskar, Mongolei, Senegal und der Ukraine. Die Mittel stammen aus dem Swisslos-Fonds des Kantons Solothurn.

Gemäss Gesetz über die Swisslos-Fonds werden die Mittel für gemeinnützige Zwecke verwendet, unter anderem für die Entwicklungszusammenarbeit. Bei der Auswahl der Projekte wurden insbesondere der Beitrag der Projekte an die Verbesserung des Stands der Alphabetisierung, die Förderung der beruflichen Kompetenzen sowie die Stärkung der Frauen berücksichtigt. Zudem wurden Projekte bevorzugt, die eine nachhaltige und längerfristige Perspektive aufweisen.

Das zuständige Departement des Innern hat die Einhaltung dieser Kriterien geprüft.

Bildung für eine bessere Zukunft

So unterstützt der Kanton Solothurn dieses Jahr unter anderem den Verein «UNOS CON OTROS» aus Solothurn mit einem Beitrag von 5'000 Franken. Der Verein unterstützt die UNESCO-Partnerschule «Collège Ousmane Ngom» in Senegal. An dieser Schule sollen im Jahr 2026 sechs Kleinprojekte umgesetzt werden.

Dazu gehören unter anderem die Sanierung der Aussenmauern, die Renovation und Ausstattung von zwei Schulräumen, die Einrichtung eines Sozialfonds für bedürftige Schulkinder sowie die Schaffung von Räumen für Mädchen.

Weiter wird der Verein «Bayasgalant Kinderhilfe Mongolei» aus Nidau mit einem Beitrag von 10'000 Franken unterstützt. Der Verein wurde gegründet, um Kindern aus den Jurtenvierteln Ulaanbaatars eine Zukunftsperspektive zu geben. Aus einer Suppenküche entstand im Laufe der Jahre eine Tagesstätte mit vielfältigen Hilfsangeboten für benachteiligte Kinder.

Täglich werden rund 100 Kinder mithilfe von 20 Festangestellten betreut. Die Kinder werden ab dem Alter von sechs Jahren begleitet und unterstützt, bis sie ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben.

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