Der FC Sion ist neuer Letzter der Super League. Beim 0:1 im Tourbillon sorgt das Resultat – aber auch eine VAR-Entscheidung für grossen Frust.
FC Sion
Mario Balotelli darf nicht zum Elfmeter antreten – der VAR und Schiedsrichter Luca Cibelli haben etwas dagegen. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der FC Sion verliert zuhause mit 0:1 gegen Winterthur.
  • Damit sind die Walliser neu Letzter der Super League.
  • Der Schiedsrichter nimmt einen Hand-Penalty zurück – CC tobt.

Keine Punkte im Tourbillon – der FC Sion ist neues Schlusslicht der Super League. Der FC Winterthur gewinnt im Keller-Duell 1:0 und überholt vier Runden vor Schluss die Walliser. Der VAR hatte heute kein Sion-Trikot an...

Den goldenen Treffer für die Gäste aus Winterthur erzielte Nishan Burkart in der 21. Minute. Er profitierte nach einem langen Ball von Hekuran Kryeziu von einem Stellungsfehler Numa Lavanchys und blieb vor Alexandros Safarikas cool.

Das Team von Bruno Berner war in der ersten Halbzeit die gefährlichere Mannschaft. Der FC Sion blieb vieles schuldig.

Auch im zweiten Umgang war den Wallisern nicht anzumerken, dass es in diesem Spiel um den Klassenerhalt ging. In einer über weite Strecken ereignislose Partie zeigte sich das Heimteam erst nach gut einer Stunde etwas zielstrebiger

Erst verpasste Giovanni Sio in aussichtsreicher Position per Kopf. Nur wenig später ereignete sich jene Szene, welche die Gemüter der meisten der knapp 10'000 Zuschauer im Tourbillon erhitzte.

VAR-Fehlentscheid gegen den FC Sion?

Nach einer flachen Flanke von Dimitri Cavaré stoppte Yannick Schmid den Ball im Strafraum am Boden liegend mit der Hand. Der Winterthurer Captain verhinderte somit ein sicheres Tor, denn Mario Balotelli stand einschussbereit hinter ihm.

Schiedsrichter Luca Cibelli zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt. Auf Intervention des Videoassistenten Sascha Kever begutachtete er die Situation noch einmal am Bildschirm. Der Unparteiische entschied sich um und gab den Penalty zum Unverständnis der Sittener nicht. CC tobt auf der Tribüne.

In der Folge war Pfeffer in der Partie. Angepeitscht von den nun wütenden Sittener Anhängern stürmte die Heimmannschaft nach vorne, ohne jedoch in aussichtsreiche Abschlusspositionen zu kommen.

So siegten die Winterthurer nicht unverdient, aufgrund der VAR-Intervention aber dennoch etwas glücklich 1:0 und blieben in den vier Partien dieser Saison gegen Sion ungeschlagen (drei Siege, ein Unentschieden).

Für Sion war es das zehnte Spiel in Folge, das sie vor heimischem Publikum nicht gewinnen konnten. Eine solche Serie gab es für die Walliser in der Super League noch nie. Letztes Jahr blieben sie saisonübergreifend neun Partien in Serie sieglos.

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