Neue Perspektiven für das Schulareal Gwatt
Die Gemeinde Zweisimmen startet die Gesamtplanung für das Areal Gwatt: Neubau, Sanierungen und Erweiterungen sollen Schulbetrieb und Dorf optimal verbinden.

Wie die Gemeinde Zweisimmen mitteilt, hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 5. November 2024, das Projekt «Gesamtplanung Areal Gwatt» offiziell gestartet und für die ersten Planungsschritte eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Schule/Bildung, der Dorfvereine, der Kommission für Hochbau und Planung sowie der Politik eingesetzt.
Die Arbeitsgruppe hat in den letzten Monaten vorhandene Informationen und Sachverhalte zusammengetragen sowie eine erste grobe Machbarkeitsstudie für das Areal erarbeitet.
Die Arbeiten erfolgten auf Basis von bereits ausgearbeiteten Grundlagen, zum Beispiel «Vorprojekt Sporthalle», «Schulraumplanung 2019» und «Schulstrategie 2024».
Zukunftsfähige Arealgestaltung mit Erweiterungspotenzial
Die bisherigen Arbeiten hatten bei weitem nicht das Ziel, die genauen Raumeinteilungen und -zuteilungen festzulegen, sondern optimale Voraussetzungen für die weiteren Planungsschritte im Areal zu schaffen.
In der Arbeitsgruppe wurden dazu diverse Gebäudeanordnungen diskutiert, wobei der Fokus immer auf folgendes Bewertungsraster gelegt wurde: Einfacher und bestmöglicher Zugang zum Areal, Optimierung des schulischen Alltags für Lehrpersonen und Schüler, Neubauten sind nur da vorgesehen, wo nötig und sinnvoll, zukünftige Erweiterungen müssen einfach möglich sein und Bauprozesse können während das laufenden Schulbetriebes umgesetzt werden.
Die geplante Raumanordnung sieht weiterhin vor, dass folgende konkrete Massnahmen umgesetzt werden müssten, welche die vorhandenen Ansprüche im Areal optimal abdecken sollten. Neubau einer Doppelturnhalle auf Stelzen, Erweiterung des Schulraums durch Neubau, Sanierung der Gebäude Gwatt A, B und D, dauerhafte und ins Areal eingebundene Lösung für die Tagesschule und die Erneuerung des Aussenbereichs.
Verknüpfung aller Gebäude für reibungslosen Ablauf
Weiter sollen sämtliche Gebäude mit einem gedeckten Laubengang verbunden werden, der einerseits die Gebäude, andererseits den Schulbetrieb näher zusammenbringen und verbinden soll.
Gemäss den aktuellen noch sehr groben Volumenberechnungen, muss für das gesamte Projekt mit Kosten von 25 Millionen Franken (plus / minus 30 Prozent) gerechnet werden.










