Ein Weiher in Seuzach ist vom Ausbruch der Vogelgrippe besonders betroffen. Weil sich die infizierten Vögel dort aufhielten, müssen Dutzende andere Vögel sterben.
Die Gemeindeverwaltung in Seuzach.
Die Gemeindeverwaltung in Seuzach. - Nau.ch / Simone Imhof
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Ein Verein, der im Weiher 42 Enten und Gänse hielt, verliert all diese Tiere, wie der «Landbote» am Freitag, 18. November 2022, schrieb.

Auch Wildvögel, die sich im Weiher aufhielten, töten die Mitarbeitenden des Veterinäramtes. Es gebe keinen Spielraum bei dieser hochansteckenden Seuche, wird Kantonstierärztin Regula Vogel im Artikel zitiert.

Der Weiher könne nicht vom Virus gereinigt werden. Um weitere Fälle zu verhindern, versuche man Wildvögel mit Bändern und Glitzersachen fernzuhalten.

Schutz- und Überwachungszone um den Weiher sind eingerichtet

Rund um den Weiher hat das Veterinäramt eine Schutzzone von drei Kilometern eingerichtet, wie es am Freitag, 18. November 2022, in einer Mitteilung schrieb.

Im Umkreis von zehn Kilometern gilt eine Überwachungszone. Betroffen sind 22 Gemeinden und die Stadt Winterthur.

Nachgewiesene zwei Vogelgrippefälle sind die ersten in diesem Winter

In den Zonen gelten strenge Vorschriften. So müssen etwa Geflügel, aber auch Eier und Geflügelprodukte in der Zone verbleiben.

Nur mit Bewiligung des Veterinäramts und mit strengen Auflagen ist ein Transport aus der Zone möglich.

Hausgeflügel muss drin bleiben, um den Kontakt mit Wildvögeln zu verhindern. Die Zonen werden mindestens drei Wochen bestehen.

Die Vogelgrippe wurde bei einem Graureiher und einem Pfau nachgewiesen. Es waren die ersten Fälle in der Schweiz in diesem Winter.

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