Freie Fahrt fürs Velo: Neue Bahnunterführung eröffnet
Die neue, barrierefreie Unterführung verbindet den Bahnhofplatz mit dem Haltaweg. Das 10,2-Millionen-Projekt stärkt gezielt den Langsamverkehr in Düdingen.

Wie die Gemeinde Düdingen mitteilt, haben am Freitag die Behörden der Gemeinde, des Gemeindeverbands Agglomeration Freiburg und des Kantons Freiburg die neue Unterführung am Bahnhof Düdingen offiziell eingeweiht.
Dieses bedeutende Bauprojekt wird den Langsamverkehr zwischen dem Bahnhofplatz und dem Haltaweg erleichtern und gleichzeitig die Verbindungen zwischen dem Osten und dem Westen der Gemeinde stärken, insbesondere in Richtung des Quartiers «Düdingenplus».
Diese neue, sichere und auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugängliche Unterführung wird dank einer speziell auf den Langsamverkehr ausgerichteten Infrastruktur die Fortbewegung von Fussgängern und Velofahrern erleichtern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 10,2 Millionen Franken.
Meilenstein für Düdingens Infrastruktur
Die am Freitag, 22. Mai 2026, eröffnete neue Unterführung am Bahnhof Düdingen stellt einen wichtigen Meilenstein im Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr in der Gemeinde Düdingen und in der Agglomeration Freiburg dar.
Während die bereits bestehende Unterführung hauptsächlich für den Zugang zu den Bahnsteigen bestimmt war und aus Sicherheitsgründen keinen Fahrradverkehr zuliess, wurde das neue Bauwerk so konzipiert, dass es eine flüssigere, direktere und barrierefreie Verbindung zwischen dem Bahnhofplatz und dem Haltaweg sowie zum neuen Quartier «Düdingenplus» bietet.
Unterführung erleichtert Mobilität im Alltag
Dank angepasster Rampen können Velofahrer nun unter den Gleisen hindurchfahren, ohne vom Velo absteigen zu müssen. Auch die Zugänge wurden angepasst, um eine optimale Barrierefreiheit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu gewährleisten.
Die neue Unterführung, die breiter, heller und vollständig gesichert ist, bietet den Nutzerinnen und Nutzern dank moderner Beleuchtung und markanter Landschaftsgestaltung zudem mehr Komfort. Insbesondere wurden in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs neue Fahrradstellplätze und Fahrradunterstände eingerichtet.
Enge Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern
Die Realisierung dieses Grossprojekts erforderte eine enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Düdingen, der Agglomeration Freiburg, dem Kanton Freiburg und der SBB sowie den verschiedenen am Projekt beteiligten technischen Partnern.
Die Koordination der Arbeiten im Bahnbereich und die Einbindung des neuen Bauwerks in ein stark frequentiertes Gebiet stellten während der gesamten Bauzeit grosse technische Herausforderungen dar.
Ein wesentlicher Teil der Arbeiten konnte insbesondere während der Bahnunterbrechung zwischen Freiburg und Bern im Sommer 2025 durchgeführt werden. Diese Unterbrechung diente dazu, umfangreiche Unterhaltsarbeiten an den Gleisen, Bahnhöfen und Viadukten der Strecke zu ermöglichen.
Finanzierung auf mehrere Partner verteilt
Dank dieser Zusammenarbeit bietet das Projekt heute eine moderne, barrierefreie und sichere Infrastruktur, die den aktuellen und zukünftigen Mobilitätsbedürfnissen in der Gemeinde gerecht wird. Die Gesamtkosten des Bauwerks belaufen sich auf rund 10,2 Millionen Franken.
Das Projekt wird vom Bund (rund 1,8 Millionen Franken) im Rahmen des Agglomerationsprogramms der 2. Generation (AP2) mitfinanziert und erhält zudem Unterstützung von der Agglomeration Freiburg (rund 0,9 Millionen Franken) sowie vom Kanton Freiburg (rund 4,1 Millionen Franken).
Zudem wird es finanziell von den Bauträgern des Quartiers «Düdingenplus» unterstützt. Die restlichen Kosten werden von der Gemeinde Düdingen getragen.
Ein wegweisendes Projekt für den Langsamverkehr
Dieses neue Bauwerk stellt einen wichtigen Schritt für die Entwicklung des Langsamverkehrs in Düdingen und in der gesamten Agglomeration Freiburg dar. Das Projekt fügt sich zudem in ein umfassenderes Netz von Rad- und Fusswegen ein, das mit der TransAgglo der Agglomeration Freiburg und den kantonalen Langsamverkehrsrouten verbunden ist.
Es ergänzt darüber hinaus die in den letzten Jahren in Düdingen realisierten Massnahmen zur Förderung der sanften Mobilität, wie den Steg beim Toggeliloch und die Fussgänger- und Fahrradrampen am Grandfey-Viadukt, deren Bauarbeiten im März 2026 begonnen haben.









