Schwyz: Kantonsschule und Berufsschule teilen sich das Kollegi
Am Montag, 17. August 2026, ist in Schwyz SZ der neue Bildungscampus am Kollegi eröffnet worden. Der Umbau für 2,95 Millionen Franken läuft bis Ende 2026.

Am Montag, 17. August 2026, ist der neue Bildungscampus am Kollegi in Schwyz mit einer Feier beider Schulgemeinschaften eröffnet worden. Künftig teilen sich die Kantonsschule und die Kaufmännische Berufsschule das Kollegi als Schulstandort. Die räumliche Zusammenführung und die nötigen Umbaumassnahmen wurden vom Kantonsrat im Dezember 2025 genehmigt.
Der Umbau läuft noch bis Ende 2026.
Die Schulgemeinschaften von Kantonsschule (KKS) und Berufsschule (KBS) haben das neue Schuljahr am Kollegi in Schwyz gemeinsam eröffnet. Die Lernenden der KBS werden seit 17. August 2026 erstmals im Kollegi unterrichtet. An der Feier nahmen auch Baudirektor André Rüegsegger und Bildungsdirektor Michael Stähli teil.
Nach den Ansprachen und einem ersten Gruppenfoto haben sich die beiden Schulgemeinschaften beim gemeinsamen Spaghetti-Essen besser kennengelernt.
Die beiden anwesenden Regierungsräte, Baudirektor André Rüegsegger und Bildungsdirektor Michael Stähli, zeigten sich erfreut darüber, dass die räumliche Zusammenführung der zwei kantonalen Schulen pünktlich auf den Beginn des neuen Schuljahres erfolgen kann. Sie dankten allen Beteiligten für den grossen Effort, der zum guten Gelingen dieses Projekts beigetragen hat. Die Rektoren beider Schulen, Nicolas Disch und Remo Di Clemente, betonten, dass die räumliche Zusammenführung beider Schulen viele Synergien ermögliche und der engere Kontakt für beide Schulgemeinschaften ein Gewinn sei.
Der neue Bildungscampus zeige, dass die Bildungsgänge der Sekundarstufe II bei allen Unterschieden zusammengehören und voneinander profitieren können. Sinnbildlich passt dazu, dass ab dem neuen Schuljahr auch die gut besuchte «Passerelle» erstmals am Kollegi unterrichtet wird, welche beide Bildungsgänge verbindet.
Der Kantonsrat bewilligte im Dezember 2025 den Umbau des Kollegi für 2.95 Millionen Franken. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit starteten die Arbeiten Mitte Februar 2026. Viele der baulichen Massnahmen konnten seither bei laufendem Schulbetrieb der Kantonsschule bereits umgesetzt werden. Bis Ende 2026 folgen die komplett neue Einrichtung der gemeinsam genutzten Lernlandschaften, der Bibliothek und des Empfangs beider Schulen.
Das historische, den Talkessel prägende Schulgebäude von 1912 wird damit auf den neusten Stand gebracht und für die zukünftigen schulischen Anforderungen gerüstet. Voraussichtlich im Januar 2027 soll für die Bevölkerung ein Tag der offenen Tür stattfinden.
Die räumliche Zusammenführung beider Schulen wurde bereits in den 1970er Jahren ernsthaft geprüft, aber wegen Platzmangels verworfen. Seither haben sich die Schülerzahlen stark gewandelt: Im Schuljahr 2026/27 werden täglich maximal 450 Schüler bzw. Lernende das Kollegi besuchen. Voll ausgebaut könnte die Schulanlage über 800 Schüler fassen, wie die Regierung im letzten Dezember aufgezeigt hat.
Damit gewährleisten die Raumverhältnisse sowohl einen zeitgemässen Unterricht als auch die weitere Entwicklung des Bildungscampus.






