Zweite Damenmannschaft mit Aufstieg am «grünen Tisch».
HSG
Nächstes Jahr in der 2. Liga: Die zweite Damenmannschaft der HSG Mythen-Shooters mit Trainer André Gnos (rechts) und Assistenztrainer Fabian Reichmuth. - Foto: Andreas Züger

Auch wenn die Saison schon seit rund zwei Monaten abgebrochen ist, tat sich zuletzt etwas in den Handball-Amateurligen: So entschied der Schweizerische Handball-Verband vor wenigen Tagen aufgrund eingereichter Bewerbungen über Aufstiege am «grünen Tisch» im Hinblick auf die Saison 2021/22. Mit den 3. Liga-Damen kam auch eine Mannschaft der HSG Mythen-Shooters zum Handkuss.

Stets um Aufstieg mitgespielt

Es ist ein langersehnter Aufstieg, an welchem die zweite Shooters-Damenmannschaft schon in den vergangenen Jahren immer wieder intensiv geschnuppert hat. Seit ihrem Bestehen in der Saison 2017/18 mischte die Equipe, deren Gros an Spielerinnen bereits in den Jahren davor für schöne Erfolge in der Shooters-Nachwuchsabteilung gesorgt hatte, stets vorne mit, erreichte bereits in ihrer Premierensaison mit einer Hauptrundenbilanz von elf Siegen aus 14 Spielen die Aufstiegsspiele.

Im Jahr darauf wiesen die Shooters nach der regulären Saison gar eine Bilanz von 17 Siegen aus 18 Spielen auf, scheiterten aber wiederum in der Aufstiegsrunde. In der vergangenen Spielzeit schliesslich hatten die Schwyzerinnen bis Anfang März sämtliche 16 ausgetragenen Partien für sich entschieden und bewegten sich auf direktem Weg Richtung Promotion, ehe die Corona-Pandemie für ein abruptes Saisonende sorgte. Weil wenige Tage später bekannt wurde, dass die abgebrochene Spielzeit nicht gewertet wird, platzte damit auch der Shooters-Aufstiegstraum ein weiteres Mal.

Auch in der im Amateurbereich inzwischen wiederum abgebrochenen Saison 2020/21 deuteten die 3. Liga-Damen ihre Anwartschaft auf den Aufstieg bereits wieder an, entschieden alle vier gespielten Partien mit überlegenen Siegen für sich.

Nun ist die Promotion doch noch Tatsache, wie der Schweizerische Handball-Verband vor wenigen Tagen nach Studium der Aufstiegsbewerbungen bekannt gab. Dabei profitierten die Shooters zusätzlich davon, dass die 2. Liga der Damen auf die neue Saison hin um zwölf Teams aufgestockt wird. So wurde der langersehnte Aufstieg in letzter Konsequenz zwar nicht auf sportlichem Wege erreicht, er darf aber dennoch als verdienter Lohn für die starken Resultate aus den Vorjahren betrachtet werden.

Und die Art und Weise, wie der Aufstieg letztlich zu Stande kam, wird spätestens bei Anpfiff des ersten 2. Liga-Spiels ohnehin niemanden mehr kümmern. Die Vorfreude auf die Spiele der Damen-Mannschaft im «Oberhaus» ist in der Shooters-Organisation jedenfalls jetzt schon gross.

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