Dem SC Goldau gelingt im letzten Heimspiel doch noch der erste Saisonsieg. Ein offensives Goldau gewinnt gegen Schötz mit 7:3.
Goldauer Asaro
Die Goldauer-Offensive mit dem Goldauer Asaro war gegen Schötz nicht zu stoppen. - Foto: Andy Scherrer

Die Ausgangslage vor der Partie sagte nur Spannung voraus, da Schötz den Ligaerhalt noch nicht auf sicher hatte. Für Goldau war bereits klar, dass sie nächstes Jahr eine Liga tiefer spielen müssen. Doch die Marini-Elf bescherte denn 200 ZuschauerInnen ein versöhnliches letztes Heimspiel, spielte stark auf und konnte ein auch in dieser Höhe verdientes 7:3 feiern – die ersten drei Punkte der Saison notabene.

Den Torregen eröffnete Schmid in der 13. Minute. Zuvor scheiterte der Goldauer noch vor dem gegnerischen Gehäuse. Schmid blieb aber hartnäckig und netzte die eroberte Kugel zum Führungstreffer ein. Zehn Minuten später war es dann Simoni, der nach wunderbarem Zusammenspiel mit Schelbert aus kurzer Distanz das 2:0 markierte. Nicht nur die Temperaturen, auch die Goldauer liefen heiss. Koni Huser und Sommaruga sorgten noch in der ersten halben Stunde dafür, dass die Anzeigetafel 4:0 für Goldau anzeigte. Auf der Gegenseite fand Schötz nur schwer in die Partie, spielte teils fahrig, konnte sich aber trotzdem nicht über fehlende Chancen beklagen. Entweder liess man Grosschancen aus oder scheiterte am stark reagierenden Goldauer-Torhüter Ukaj. Die Null fiel dann aber doch noch in der Nachspielzeit. Mazreku tankte sich durch und erzielte das 4:1 Pausenresultat.

Munteres Toreschiessen ging weiter

Die zweite Hälfte startete etwas ruhiger – den kräftezehrenden ersten 45 Minuten geschuldet. So dauerte es bis zur 65. Minute, bis ein nächster Treffer fiel. In die Torschützenliste konnte sich Zeno Huser eintragen, dies auf schönem Zuspiel von Asaro. In der Folge plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin, bis der Schötzer Gjidoda in der 81. Minute das 5:2 erzielte. Zum Ende der Partie fanden beide Sturmreihen dann mehr Raum vor und so konnte Schötz in der 90. Minute durch Fischer gar noch das 5:3 erzielen. Mit einem Doppelpack in der Nachspielzeit markierte Zeno Huser dann noch seinen zweiten und dritten Treffer an diesem Abend.

Der SC Goldau feierte somit im zwölften Anlauf den ersten Saisonsieg. Für Schötz wird es mit dem Ligaerhalt eng. Dennoch sollten es die Luzerner schaffen, da sie noch eine Partie mehr auszutragen haben als die direkte Konkurrenz. Im letzten Spiel der Saison reist Goldau nächsten Samstag nach Kriens ins Stadion Kleinfeld. Gespielt wird gegen den FC Luzern II.

Mehr zum Thema:

FC Luzern Stadion Liga Goldau