FC Ibach holt gegen Cham II wichtige Punkte
Trotz personeller Ausfälle gewinnt der FC Ibach gegen den SC Cham II mit 2:0. Das Team bleibt defensiv stabil und holt drei wertvolle Punkte im Abstiegskampf.

Wie der FC Ibach mitteilt, holt die Mannschaft gegen die Reserven des Sportclub Cham weitere wichtige Punkte. Beim 2:0-Erfolg überzeugten die Muotadörfler erneut mit einer solidarischen und geschlossenen Mannschaftsleistung.
Ein weiteres Mal musste Ibachs Trainer Boris Jevremovic auf zahlreiche wichtige Akteure verletzungsbedingt oder gesperrt verzichten. Dieser Umstand änderte aber nichts an der Tatsache, dass das Team auch gegen den SC Cham II eine tadellose Leistung an den Tag legte und das Optimum aus der schwierigen Situation herausholte.
Ibach enorm effizient und abgebrüht
Die Muotadörfler gingen bereits in der 6. Minute mit dem ersten Angriff in Führung. Nach einer starken Flanke von Pranjic konnte Keeper Stillhard das Leder nicht kontrollieren und Admir Novalic nutzte dies eiskalt zum 1:0 für seine Farben aus.
Dieser Treffer gab den Platzherren noch mehr Schwung und man gab nun auf dem gut bespielbaren Rasen im Wintersried klar den Ton an. Diese sehr gute Phase wurde in der 19. Minute belohnt:
Theiler bediente in der Mitte Haziri und Ibachs Torjäger netzte sehenswert mit dem Kopf zum 2:0 ein. In der 27. Minute zeigten sich dann auch die Gäste ein erstes Mal wirklich gefährlich im Strafraum und Schlussmann Camenzind musste zweimal in Extremis eingreifen. Ibachs Drive wurde in der 33. Minute dann etwas abgewürgt.
Haziri musste nach einem unglücklichen Zweikampf ausgewechselt werden und nun stockte das Spiel der Blau-Weissen offensichtlich etwas. Cham kam dadurch besser in Fahrt und Camenzind musste vor der Pause gleich zweimal mit starken Paraden abwehren.
Harzige Partie in der zweiten Halbzeit
Nach dem Tee war es vorerst wieder die Jevremovic-Elf, welche dem Spiel den Stempel aufdrückte. Zuerst verpasste der eingewechselte Marianovic mit einem Weitschuss das Tor nur knapp und kurz darauf traf der agile Admir Novalic mit seinem Schlenzer nur den Pfosten.
Nach diesen beiden Aktionen plätscherte die Partie dann etwas vor sich hin und die Platzherren konzentrierten sich vor allem auf die Defensive und überliessen das Mittelfeld damit dem Gegner. Die Zuger spielten sich so immer wieder in die Zone drei – liessen dort aber jegliche Effizienz und Kaltblütigkeit vermissen.
Seitz verpasste beispielsweise in der 70. Minute völlig frei vor dem Kasten das Ziel. In dieser Phase hätte die Partie mit einem Anschlusstreffer wohl auch kippen können – Ibach kämpfte aber trotz Passivität weiter solidarisch und konnte sich auf einen bärenstarken Camenzind im Tor verlassen. Auch in der 83. Minute kratzte der junge Keeper einen guten Freistoss von Lokmic noch aus der Ecke.
Ibach bringt Vorsprung über die Runden
Schlussendlich schafften die Blau-Weissen mit vereinten Kräften, den Zweitore-Vorsprung über die Zeit zu retten. Der 2:0-Sieg geht aber durchaus in Ordnung und belohnte das Team, welches effizienter und abgebrühter agierte.
Mit diesem Erfolg und den weiteren drei Punkten kann sich Ibach etwas Luft im harten Abstiegskampf verschaffen und viel Moral und Zuversicht für die weiteren Aufgaben tanken.









