Schlieren: Neue Verkehrsführung auf der A1 ab Ende August
Auf der A1 zwischen Europabrücke und Anschluss Schlieren verschiebt sich das Baufeld am 23./24. August 2026. Danach folgt die Sanierung Richtung Zürich.

Auf der A1 im Abschnitt zwischen der Europabrücke und dem Anschluss Schlieren steht eine neue Bauphase an, in der die Fahrbahnen in Richtung Zürich instandgesetzt werden. Dafür passt das Bundesamt für Strassen ASTRA die Verkehrsführung an. Die Umstellung erfolgt per 23./24. August 2026.
Bei ungeeigneter Witterung wird die Umstellung auf den nächstmöglichen geeigneten Termin verschoben.
Die Verkehrsführung bleibt grundsätzlich unverändert, das Baufeld verschiebt sich jedoch auf die beiden Fahrspuren in Richtung Zürich. Die Verkehrsteilnehmenden, die Richtung Bern/Luzern unterwegs sind, fahren ab dann auf einem neuen Belag.
Rückblick – Zentrale Arbeiten abgeschlossen
Im vergangenen Jahr hat das ASTRA auf dem rund 1,5 Kilometer langen Abschnitt zahlreiche Hauptarbeiten ausgeführt. Dazu gehören der Bau einer Pumpstation inklusive Speicherkanal, die Montage einer 850 Meter langen Lärmschutzwand sowie der Neubau der Fahrbahnen der Bernerstrasse Nord und der Autobahn in Richtung Bern. Diese Arbeiten ermöglichen nun den Start der nächsten Bauetappe.
Folgende Arbeiten stehen noch an
Auf dem knapp 1.5 Kilometer langen Baufeld werden die Fahrspuren in Richtung Zürich umfassend instandgesetzt und mit einem lärmmindernden Belag versehen. Gleichzeitig wird der Mittelstreifen für die Bepflanzung ab 2027 vorbereitet. Der 3.5 Meter breite Mittelstreifen wird mit Bäumen und Sträuchern begrünt und trennt zukünftig die Fahrstreifen Richtung Bern und Zürich.
Das ASTRA und die Stadt Zürich werten mit der Sanierung des A1-Autobahnabschnitts das Zürcher Quartier Grünau städtebaulich auf. Der Verkehrslärm wird dank einem lärmarmen Belag, Schallschutzfenstern, der Geschwindigkeitsreduktion auf der A1 und deren Zufahrten sowie einer 4.5 Meter hohen und 850 Meter langen Lärmschutzwand reduziert.
Zudem werden Schlieren und Altstetten-West mit dem neuen Autobahnanschluss besser an die A1 angebunden. Dadurch werden die Bernerstrassen Nord und Süd in Zukunft verkehrsberuhigt und nicht mehr als Autobahn-Ein- und Ausfahrten genutzt.










