FC Schlieren Trainer: «Noch nie so viel Verletzungspech erlebt»
Zwei gebrochene Wadenbeine und eine kaputte Nase: Das Frauenteam des FC Schlieren kämpft mit Verletzungen und um den Ligaerhalt.

Zwei gebrochene Wadenbeine und eine kaputte Nase: Das Frauenteam des FC Schlieren kämpft mit Verletzungen und um den Ligaerhalt.
«Ich bin seit 20 Jahren Fussballtrainer, aber so viel Pech habe ich wirklich noch nie erlebt, es ist unglaublich», sagt Fernando Esteban, Trainer der Schlieremer Nati-B-Frauen. Zuerst brach sich Routinier Marina Radulovic das Wadenbein und dann, zwei Tage vor dem Trainingslager, auf der gleichen Position dasselbe nochmals: Andreia Machado: gebrochenes Wadenbein. Beide Spielerinnen fallen bis Ende Saison aus.

Die Liste ist noch nicht zu Ende: Im Verlaufe der Saison kamen noch gebrochene Nasen und Kopfverletzungen dazu. Trainer Esteban: «Es war teilweise einfach nur Pech. Die Verletzungen passierten von alleine, die Spielerin hängte mit dem Fuss irgendwo ein und schon war fertig. Keine Berührungen nichts!»
Trainer schaut vorwärts
Doch Fernando Esteban möchte den Kopf nicht in den Sand stecken und verfolgt trotz Ausfall wichtiger Spielerinnen ein klares Ziel für die Rückrunde: «Unsere Priorität ist ganz klar der Ligaerhalt. Die letzten zwei Jahren beendeten wir die Saison jeweils auf den hinteren Plätzen und dieses Jahr wollen wir in der Mitte sein, also Platz 6 wäre gut.»

Die Hinrunde schloss die 1. Mannschaft des FC Schlieren auf Platz 8 ab.
Trainingslager in Valencia
Sieben Wochen lang bereitete Trainer Fernando Esteban sein Frauenteam für die Rückrunde vor. Beim Trainingslager in Marina d Or (Valencia) stand die Schnelligkeit und die Umsetzung der Taktik im Vordergrund. Zudem trimmte ein Personaltrainer die 1. Mannschaft der FC Schlieren Frauen zu Höchstleistungen.

Mentaltraining als wichtiger Bestandteil
Um sich voll auf das Spiel und die Mission Ligaerhalt konzentrieren zu können, setzt Esteban auf Mentaltraining. «Das ist sehr wichtig und bringt enorm viel! Alle Profivereine machen das so. Bei uns nimmt sich jede Spielerin vor dem Match eine halbe Stunde Zeit für sich, um sich mental auf das Spiel einzustellen. Wie man das macht üben wir regelmässig.»

Den ersten Match der Rückrunde gegen den FC Walperswil konnten die Schlieremerinnen für sich gewinnen (1:0) «Dieser Sieg ist sehr wichtig für die Mannschaft», schreiben sie auf ihrer Instagram Seite.










