Jahresrechnung 2025 schliesst mit sattem Plus ab

Die Jahresrechnung 2025 von Stein am Rhein erzielt dank eines Sondereffekts ein Plus von 3,6 Millionen Franken. Das Geld sichert die Schulhaussanierung ab.

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Die Altstadt von Stein am Rhein. - Schaffhauserland Tourismus / Bruno Sternegg

Wie die Stadt Stein am Rhein mitteilt, schliesst sie die Jahresrechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 3'659'197,38 Franken ab. Dem Gesamtaufwand von 32'091'510,50 Franken steht ein Gesamtertrag von 35'750'707,88 Franken gegenüber.

Der hohe Ertragsüberschuss ist hauptsächlich auf einen einmaligen buchhalterischen Sondereffekt im Zusammenhang mit dem Verkauf des Wärmeverbunds an die neu gegründete Wärmeverbund Stein am Rhein AG zurückzuführen.

Die Ausbuchung der Anlagen aus dem Verwaltungsvermögen sowie dessen Aufwertung im Finanzvermögen führten zu diesem Ergebnis. Bereinigt um diese Sondereffekte von insgesamt 2'725'369,91 Franken beträgt der effektiv erwirtschaftete Ertragsüberschuss 933'827,47 Franken.

Höhere Steuererträge stützen Ergebnis

Das Budget 2025 sah einen Aufwandüberschuss von 792'000,00 Franken vor. Positiv wirkten sich zudem höhere Steuererträge bei den natürlichen Personen aus.

Der Stadtrat beantragt dem Einwohnerrat, den gesamten Ertragsüberschuss von 3'659'197,38 Franken in die finanzpolitische Reserve «Sanierung Schulhaus Schanz» einzulegen. Damit sollen die zukünftigen Abschreibungen aus der abgeschlossenen Sanierung des Schulhauses Schanz vollständig finanziert und zu 100 Prozent gedeckt werden.

Das Investitionsvolumen im Jahr 2025 betrug 6'777'980,97 Franken. Trotz der hohen Investitionstätigkeit weist die Stadt mit einem Selbstfinanzierungsgrad von 88 Prozent weiterhin solide Finanzkennzahlen aus.

Genehmigung steht noch aus

Der Stadtrat legt dem Einwohnerrat an dessen Sitzung vom 26. Juni 2026 die Jahresrechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 3'659'197,38 Franken zur Genehmigung vor.

Dem Stadtrat ist bewusst, dass dieses erfreuliche Rechnungsergebnis keine Selbstverständlichkeit darstellt. Eine nachhaltige Finanzpolitik sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern haben für den Stadtrat unabhängig von der aktuellen Finanzlage oberste Priorität.

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