Der Schaffhauser Regierungsrat hat den Finanzausgleich für das Jahr 2021 festgelegt. 13 Gemeinden erhalten Geld aus dem Finanzausgleichstopf, ebenfalls 13 Gemeinden bezahlen ein. Die dem Ausgleich zugrunde liegenden Finanzdaten zeigen, dass sich die Finanzlage der Gemeinden insgesamt positiv entwickelt hat.
Geld
Aufgeschichtete Schweizer Münzen, mit einer 200-Franken-Note als Dach. (Symbolbild) - Keystone

Insgesamt beläuft sich der Finanzausgleich 2021 des Kantons Schaffhausen auf 5,3 Millionen Franken, wie das Volkswirtschaftsdepartement am Freitag mitteilte. Die Hälfte davon trägt der Kanton, die andere Hälfte die ressourcenstarken, beziehungsweise lastenarmen Gemeinden.

Mit rund 880'000 Franken erhält die Stadt Schaffhausen den insgesamt höchsten Betrag - pro Einwohner entspricht das allerdings nur 24 Franken. Pro Einwohner am meisten Geld erhält die Gemeinde Merishausen. Sie erhält knapp 570'000 Franken oder 646 Franken pro Einwohner.

Der Finanzausgleich zwischen den Schaffhauser Gemeinden besteht aus zwei Komponenten: dem Lastenausgleich und dem Ressourcenausgleich. Der Lastenausgleich enthält schwer beeinflussbare Ausgaben, etwa für Bildung, Sozialhilfe und Polizei. Der Ressourcenausgleich dient dem teilweisen Ausgleich der unterschiedlichen Steuerkraft.

Die Jahresabschlüsse 2020 zeigen laut der Mitteilung ein erfreuliches Bild. Etliche kleinere und mittlere Gemeinden hätten gute bis sehr gute Jahresergebnisse präsentieren können.

Der Ertragsüberschuss aller Gemeinden belaufe sich auf 38,9 Millionen Franken, davon steuerten die Gemeinden im urbanen Umfeld 31,1 Millionen Franken bei.

Insgesamt wiesen die Schaffhauser Gemeinden per Ende 2020 ein Eigenkapital von rund 650 Millionen Franken aus.

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