Die Schwyzer Schuler-Gruppe hat vom verstärkten Heimkonsum während der Pandemie stark profitiert. Der Umsatz in den 15 Weinfachgeschäften stieg im vergangenen Geschäftsjahr um über 20 Prozent.
Wein Frau Dunkel
Eine Person trinkt ein Glas Weisswein. - DPA

Das Online-Geschäft sei gar um über 70 Prozent gewachsen, teilte das Weinhandelsunternehmen mit Sitz in Seewen SZ am Donnerstag mit. Man habe logistisch stark nachrüsten müssen, um die gesteigerte Nachfrage bewältigen zu können, sagte Firmenchef Nikolas von Haugwitz auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Dies habe höhere Investitionen im zweistelligen Prozentbereich bedingt. Konkrete Zahlen zum Geschäftsgang gibt das Privatunternehmen mit Weingütern im Wallis, der Toskana und in Armenien nicht bekannt. Man rechne auch weiterhin mit einer stabilen Nachfrage.

Gesteigert habe sich auch der Umsatz pro Auftrag, sagte von Haugwitz. Es sei vor allem mehr Rotwein getrunken worden. Aber auch der Rosé sei beliebt gewesen.