Wie die Gemeinde Rorschacherberg berichtet, wird bis August 2022 die Bachöffnung zwischen dem Klosterguetweg bis nördlich der Thalerstrasse ausgeführt.
Blick auf den Bodensee vom Rorschacherberg aus.
Blick auf den Bodensee vom Rorschacherberg aus. - Nau.ch / Miriam Danielsson
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Ende Januar 2022 haben die Bauarbeiten zur Sanierung Wislenbach im Bereich der Schulanlage Klosterguet begonnen. Die circa 300 Meter lange Bachöffnung wird vorgesehen, um zusätzlichen Schulraum schaffen zu können, da die Schulanlage vom eingedolten Wislenbach durchquert wird. Die Kapazität der vorhandenen Betonrohre mit einem Durchmesser von 500 Millimeter ist zu klein, um ein Hochwasser schadlos abführen zu können.

Der unterste Abschnitt von circa 120 Meter Bachöffnungslänge im Bereich der HPV bis etwas nördlich des Klosterguetwegs wurde von Ende Januar bis Ende Mai 2022 ausgeführt. Hierbei wurde ein Einlaufbauwerk aus Ortbeton erstellt, welches sich am untersten Übergang vom offenen Bachgerinne zur bestehenden Bachdole befindet.

Im Waldareal bei der HPV wurde eine Geländemulde wieder reaktiviert und entsprechend den zeitgemässen Anforderungen ausgebaut. Weiter südlich wurde beim Fussweg zur Seeburgstrasse ein Wellstahldurchlass als Brücke erstellt, um den Bach trockenen Fusses überqueren zu können.

Bis August 2022 wird die Bachöffnung ausgeführt

Nördlich des Klosterguetwegs wurde ein durchflossener Seitenweiher als ökologisches Element erstellt, die angrenzende grosse Schwarzerle konnte erhalten bleiben. Die Wildblumenwiesenansaaten wurden in diesem Abschnitt bereits ausgeführt.

Bis August 2022 wird aktuell die circa 150 Meter lange Bachöffnung zwischen dem Klosterguetweg bis nördlich der Thalerstrasse ausgeführt. Der Voraushub ist abgeschlossen. Das Längsgefälle der neuen Bachsohle beträgt circa zehn Prozent und der Bachsohlenverbau wird mit teilweise bis zu 1,5 Tonnen schweren Steinen ausgebildet.

Die Gemeinde Rorschacherberg bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Baumassnahmen verbundenen Immissionen, Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen. Die Bauherrschaft, die Bauunternehmung und die Bauleitung werden alles daransetzen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

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