Der Stadtrat Romanshorn hat die Klima- und Energie-Charta als Zielsetzung ratifiziert, um Ende 2022 die Re-Zertifizierung als Energiestadt zu erhalten.
Stadtverwaltung Romanshorn.
Stadtverwaltung Romanshorn. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Die vom Klima-Bündnis Schweiz erarbeitete Charta wurde bisher von über 40 Schweizer Städten und Gemeinden unterzeichnet. Sie ist Verpflichtung, für den Klimaschutz Verantwortung zu übernehmen und die Klima- und Energiepolitik des Bundes sowie die Pariser Klimaziele zu unterstützen.

Dazu gehören die Förderung und effiziente Nutzung erneuerbarer Energie, die Senkung von Treibhausgasemissionen sowie das Monitoring der Prozesse. Ein verbindliches Bekenntnis von Romanshorn zu nachhaltiger ökologischer Politik.

Ziel ist der nachhaltige Umgang mit Ressourcen

Ebenso hat der Stadtrat kürzlich das Pflichtenheft der auf 1. Januar 2022 neu ausgerichteten Kommission genehmigt. Darin heisst es, dass sich die Energie- und Umweltkommission (EUK) für die Erhaltung und Förderung natürlicher, sicherer und gesunder Lebensräume für Mensch und Natur sowie eine hohe Biodiversität in Romanshorn einsetzt.

Sie initiiert und begleitet politische Prozesse mit den Zielen, natürliche Ressourcen zu schonen, den nachhaltigen Umgang mit ihnen zu fördern und Umweltbelastungen zu reduzieren. Im Gremium engagieren sich sechs ständige Mitglieder, nebst der Politik Vertreter der örtlichen Strom- und Gasunternehmen sowie Umweltvertreter.

Auf Antrag der EUK hat der Stadtrat zudem die Re-Zertifizierung des seit 2010 bestehenden Energiestadt-Labels beschlossen. Derzeit werden dafür die notwendigen Unterlagen erarbeitet. Für die Erfüllung der Vorgaben sind Zielsetzungen analog der Energiestrategie 2050 und dem Netto-Null-Ziel des Bundes notwendig. 

Mehr zum Thema:

Umweltkommission Biodiversität Energie Natur Romanshorn