Die Stadt Romanshorn überträgt ihr Eigentum an der Parzelle 1657 an die Forster Profilsysteme AG.
Romanshorn
Willi Lüchinger, CEO Forster Profilsysteme AG (links), mit Stadtpräsident Roger Martin beim Grundbuchamtstermin. - Bild: Stadt Romanshorn/Rolf Müller

Die Stadt Romanshorn hat das Eigentum an der Parzelle 1657 an die Forster Profilsysteme AG übertragen. Der Kaufvertrag über 4'352'320 Franken wurde bereits im September 2020 unterschrieben.

Der Termin beim Grundbuchamt kürzlich war der letzte Akt einer lange geplanten Ansiedelung des Arboner Unternehmens. Bereits seit 2018 fanden zwischen dem Romanshorner Stadtrat und Forster Gespräche zum Kauf der Parzelle 1657 und einer Umsiedlung in die Hafenstadt statt. Im September 2020 wurde man handelseinig.

Da die Forster Profilsysteme AG seit 2018 belgische Eigentümer hat, war die formale Eigentumsübertragung gemäss Lex Koller erst mit Eingabe eines Baugesuches möglich. Diese Bedingung ist seit kurzem erfüllt.

«Wir freuen uns sehr, dass es möglich war, das Traditionsunternehmen im Oberthurgau zu halten und eine Abwanderung zu verhindern», sagt der Romanshorner Stadtpräsident Roger Martin.

Standort Romanshorn wird gestärkt

Dies stärke nicht nur den Standort Romanshorn als regionalen Wirtschaftsmotor, sondern die ganze Region und damit auch den Kanton. Willi Lüchinger, CEO der Forster Profilsysteme AG: «Der neue Standort passt perfekt für uns und ist ein klares Bekenntnis zur Region und zum Produktionsstandort Schweiz.»

Die Forster Profilsysteme AG wird nach dem Neubau mit etwa 130 Mitarbeitenden nach Romanshorn ziehen, wo ihr im Gärtliszälg die rund doppelte Produktionsfläche wie bisher zur Verfügung stehen wird. Die Firma vertreibt ihre im Thurgau entwickelten und produzierten Stahlsysteme weltweit. Die Anfänge des Unternehmens gehen bis ins Jahr 1874 zurück.

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