Wie die Gemeinde Amriswil berichtet, wird am 30. Oktober 2021 von 15 bis 22 Uhr zum dritten Mal das Weltsuppenfestival «Sopa» in Amriswil durchgeführt.
Restaurant
Eine Frau schöpft im Restaurant eine Suppe. - Keystone

Das Weltsuppenfestival «Sopa» ist eine Erfolgsgeschichte, die am Samstag, 30. Oktober 2021 ihre Fortsetzung findet. Im Pentorama stehen die teilnehmenden Vereine im Fokus, die den Gästen ihre Kultur mithilfe einer Suppe näher bringen möchten.

Das Konzept ist simpel: Neun Kultur- und andere Vereine bieten ab 15 Uhr je ein bis zwei Suppen-Spezialitäten aus ihrem Land an. Teilweise mit Fleisch, aber auch vegetarische, laktose- und glutenfreie. Der Eintritt ins Pentorama berechtigt die Besucherinnen und Besucher dazu, sich à discrétion durchs ganze Sortiment zu probieren.

Das familiäre Klima des Festivals wird geschätzt

Einerseits geht es am «Sopa» um den Genuss, andererseits auch darum, Kulturen einander näher zu bringen. Einnahmen in die Vereinskassen stehen nicht im Vordergrund. «Sopa ist zwar kostendeckend, wirft aber keinen Gewinn ab. Die Vereine können höchstens durch den separaten Getränke-, Vorspeisen- und Dessertverkauf ein paar Franken verdienen.

Sie stecken ihr Herzblut vor allem deshalb in den Anlass, weil sie sich präsentieren möchten», erklärt die Integrationsbeauftragte der Stadt Amriswil, Paula Silva. Sie ist die Frau hinter dem Suppenfestival, das dieses Jahr in die dritte Runde geht. Dies auch, weil das Feedback 2018 und 2019 überaus positiv war.

«Am meisten geschätzt wurde sowohl von den Gästen als auch von den teilnehmenden Vereinen das familiäre Klima, das wir unbedingt wieder aufleben lassen möchten.» Auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure harmoniert.

Das Festival bietet multikulturelle Unterhaltung

Die Stadt stellt die Infrastruktur bereit, Zutaten wie Gemüse oder Fleisch können die Köchinnen und Köche der Vereine durch ein von der Stadt bereitgestelltes Budget günstig bei den zwei Amriswiler Landwirtschaftsbetrieben Reinhardt und Friedli einkaufen.

Um multikulturelle Unterhaltung am Festival kümmern sich die Kulturgruppen natürlich gleich selbst. So wird es Auftritte von einer Portugiesischen und Albanischen Folklore-Gruppe geben, von Paulo Dias, Lena Schönenwald und dem Kinderchor, Sandra Junkert und der Jugendtanzgruppe Amriswil und Romanshorn, es werden Alphornklänge von Toni Hengartner und Roland Steinbrunner zu hören sein und es gibt eine Eritreische Kaffeezeremonie.

Die Ansprüche der Organisatorin an den Anlass sind hoch: «Ich wünsche mir eine 'Sopa', die bei allen so gut ankommt wie letztes Mal.»

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