In der Gemeinde Wikon soll 2022 das für Rinder und Pferde stark giftige Jakobskreuzkraut aus privaten Gärten verdrängt werden.
Neophyten
Das Jakobskreuzkraut. - pixabay

Das Jakobskreuzkraut ist eine gelbblühende Pflanze und stark giftig für Rinder und Pferde. Sie blüht von Juni bis August. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Jakobs- und Wasserkreuzkraut hat der Luzerner Regierungsrat die giftigen Kreuzkräuter für gemeingefährlich erklärt

Das Ziel ist es, diese Giftpflanzen zu bekämpfen. Auf keinen Fall darf das Jakobskreuzkraut auf den Kompost geworfen werden. Die Bevölkerung wird gebeten, diese Giftpflanze nur über Neophytensäcke zu entsorgen. Diese sind sofort gratis bei der Gemeindeverwaltung Wikon am Schalter Neophytensäcke erhältlich.

Exotische Problempflanzen, sogenannte invasive Neophyten, sind Meister darin, sich an einem neuen Ort zu etablieren. Die Schattenseite dieser Fähigkeit ist, dass sie diesen Ort meist schnell und vollständig in Beschlag nehmen und dadurch die einheimische Artenvielfalt bedrohen.

Neophyten nicht auf den Kompost

Frühzeitiges Handeln lohnt sich. Die vermehrungsfähigen Pflanzenteile gehören nicht ins normale Grüngut oder auf den Kompost, sondern in den Kehricht. Im Neophytensack ist die Entsorgung der exotischen Problempflanzen gratis.

Alle vermehrungsfähigen Pflanzenteile wie Samen, Wurzeln und austriebsfähige Sprossteile von exotischen Problempflanzen gehören in den Neophytensack. Nicht hinein gehören normales Grüngut, Hauskehricht sowie Sondermüll.

Einzelne Säcke können bei der Gemeindeverwaltung Wikon am Schalter gratis bezogen werden. Die Neophytensäcke werden zusammen mit dem übrigen Kehricht verbrannt. Entsprechend müssen sie gleich wie die normalen Kehrichtsäcke bereitgestellt werden. Die Sammelteams sind informiert, dass die speziellen Neophytensäcke ebenfalls mitgenommen werden.

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