Der Kanton Luzern ist dabei, in der Marienburg eine Asylunterkunft einzurichten.
Das Schloss Marienburg steht auf der Südseite des Marienbergs.
Das Schloss Marienburg steht auf der Südseite des Marienbergs. - Hauke-Christian Dittrich/dpa

Ende März beziehungsweise anfangs April 2022 wird Leben in die Marienburg einkehren. Der Kanton Luzern ist dabei, eine Asylunterkunft einzurichten. In Anbetracht der Situation ist der Kanton sehr dankbar über die Möglichkeit, in Wikon Flüchtende unterbringen zu dürfen. Mit den vielen Schlafzimmern, Sanitärräumen, Gemeinschaftsräumen und Schulzimmern ist die Marienburg wie geschaffen für diese Nutzung.

Die Marienburg bietet für 120 Personen Platz. Wie viele Menschen effektiv einziehen werden, ist schwierig vorhersehbar. Die temporäre Nutzung der Marienburg als Asylzentrum ist für maximal zwei Jahre möglich. Die Betreuung der asylsuchenden Personen wird durch die Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen sichergestellt.

In erster Linie soll die Marienburg Personen dienen, die neu in Luzern angekommen sind. Nach einigen Wochen beziehungsweise Monaten ziehen die Asylsuchenden in ihre längerfristige Wohnmöglichkeit um. Die Situation ist sehr dynamisch und die Bedürfnisse können sich jederzeit ändern. Die ersten Reaktionen der Wikoner sind gekennzeichnet von Solidarität und Hilfsbereitschaft.

Der Gemeinderat bedankt sich bei der Bevölkerung für das positive Mittragen der Entscheidung. Verwaltung und Gemeinderat sind in engem Dialog mit der Dienststelle des Kantons. Es ist wichtig, dass der Betrieb auch für die Bevölkerung reibungslos funktioniert. Bei allfälligen Anliegen soll sich die Bevölkerung bitte an die Gemeindeverwaltung wenden.

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