Eschenbach SG informiert über den Entwässerungsplan
Wie die Gemeinde Eschenbach SG berichtet, soll ein neuer Entwässerungsplan erarbeitet werden, welcher das gesamte Gemeindegebiet erfasst.

Die Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet, einen Generellen Entwässerungsplan (GEP) zu erarbeiten und diesen umzusetzen. Dabei handelt es sich um ein «Arbeitspapier», welches der Gemeinde dazu dient, das Entwässerungsnetz auf einem aktuellen Stand zu halten und Sanierungen an der Kanalisation rechtzeitig zu planen.
Eschenbach verfügt heute in den Ortsteilen Eschenbach und Goldingen über einen GEP der ersten Generation. In St. Gallenkappel sind die geforderten Unterlagen nur sehr lückenhaft vorhanden.
Über die kommenden Jahre soll ein neuer GEP erarbeitet werden, welcher das gesamte Gemeindegebiet erfasst. Dies löst eine Reihe komplexer Fragestellungen aus, welche durch fachliche Unterstützung kompetent zu beantworten sind.
138'400 Meter Leitungen und 4'010 Schächte
Nebst dem allgemeinen Zustand des gesamten Leitungsnetzes wird auch untersucht, wie sich das Leitungsnetz bei Starkregen verhält und an welchen Standorten sogenannte Vorfluter Entlastung bringen können. Als Grundlage ist zuerst das komplette Leitungsnetz zu spülen und anschliessend zu filmen.
Anschliessend müssen sämtliche Schächte geöffnet, kontrolliert und nummeriert werden. Da der Bestand an öffentlicher Kanalisation mit 138'400 Metern Leitungen und rund 4'010 Schächten (Stand 2017) sehr umfangreich ist, wird diese Bestandsaufnahme über ein Jahr andauern.
Betrag von 40'000 Franken
Auf dieser Basis kann dann ein spezialisierter GEP-Ingenieur den Generellen Entwässerungsplan für die Gemeinde Eschenbach erstellen. Die Arbeiten zur Ausarbeitung der Ausschreibungsunterlagen wurden an die Firma TBF + Partner AG, Zürich, vergeben.
Im Budget 2021 ist dafür ein Betrag von 40'000 Franken vorgesehen.






